Tipps für mehr Ordnung!

Da ich aus tiefstem Herzen ein sehr ordnungsliebender Mensch bin, möchte ich euch heute mal ein paar Tipps zum Thema Ordnung geben. Schließlich lebt es sich in einem aufgeräumten Umfeld gleich viel besser!

Ausmisten – der Anfang vom Ende?

Unordnung entsteht meistens aus zwei Gründen: Zum einen weil man zu viele Dinge besitzt. Und zum anderen weil man gewisse Grundregeln beim Aufräumen nicht beachtet. Heute möchte ich mich unter anderem dem ersten Punkt widmen. Viele Menschen neigen leider dazu alles mögliche aufzubewahren. Alte Plastikbehälter, ungeliebte Deko, Zeitschriften, ungenutzte Dinge, kaputte Sachen und noch vieles mehr. Egal in welchen Raum man bei manchen schaut, überall stehen tausende Dinge herum, die entweder keiner mag oder niemand braucht. Aber trotzdem werden die Sachen aufgehoben. Fragt sich nur warum!

Zuviel Besitz sorgt für Chaos

Wer zu viel besitzt, muss sich oft automatisch mit Unordnung anfreunden. Denn meistens ist man mit dem ganzen Kram maßlos überfordert und schiebt es von einer Ecke in die Nächste. Doch alles, was ihr nicht wirklich mögt und braucht, sollte weg! Es ist unnötiger Ballast, der Energie, Zeit und Nerven kostet. Ich kann euch also nur einen Rat geben: Ausmisten, ausmisten, ausmisten. Trennt euch von allem, was euch belastet. Und damit die Aktion nicht der Anfang vom Ende beziehungsweise der Beginn einer riesen Katastrophe wird, rate ich euch einen Raum nach dem anderen anzugehen. Sonst bricht überall das Chaos aus und am Ende gebt ihr euch davon geschlagen ; ) Das wollen wir nicht.

Also nehmt euch erst mal ein Zimmer vor und macht diese wirklich von vorne bis hinten durch. Jede Schublade, jeder Korb und jede noch so kleine Ecke wird nach ungeliebten und ungenutzten Sachen analysiert und endgültig davon befreit! Übrigens: Am besten keine Musik hören während ihr Ausmistet. Klingt blöd, ich weiß. Aber während ihr Ausmistet müsst ihr tausende Entscheidungen treffen. Jeder Gegenstand ist mit Emotionen und Erinnerungen verbunden. Ihr habt soviele Sachen und bei jedem müsst ihr eine Entscheidung treffen. Das sind ziemlich viele Entscheidungen in kurzer Zeit. Musik lenkt dabei ab und ihr kommt weniger schnell voran. Ehe ihr es ahnt, überfordert euch die Situation, ihr seid genervt und deprimiert. Also lieber mal ein zwei Stunden ohne Musik arbeiten. Das geht besser ; )

Richtig vorgehen

Beim Ausmisten ist es wichtig sich selbst unter Kontrolle zu haben. Konzentriert euch nur auf das und entscheidet euch bei jedem Gegenstand sofort! Kein „Ja, aber vielleicht brauche ich das nochmal..“ Nein! Jetzt wird ausgemistet, also müsst ihr euch auch jetzt entscheiden! Das hört sich fies an, aber wenn ihr es nicht richtig macht, landet die Hälfte aller Sachen, die eigentlich weg können, wieder am gleichen Platz. Folgende Vorgehensweise ist effektiv und effizient:

  • richtet euch drei große Behälter
  • einer ist für „Abfall“, einer für „Behalten“ und einer für „Verkaufen/Verschenken“
  • Jeder Gegenstand wird neutral analysiert und landet in einer der drei Behälter
  • den Abfall nach dem Ausmisten eines Raumes sofort entsorgen
  • Sachen im „Verkaufen/Verschenken“-Behälter schnellstmöglich loswerden

Ordnungssysteme ordentlich einräumen

Nachdem ihr einen Raum ausgemistet und den „Abfall“ entsorgt habt, reinigt ihr die jeweiligen Möbel, Schubladen und Co. Glaubt mir das tut gut und wird für mehr Ordnung sorgen. Egal ob es sich um eine Schublade, ein Schrankfach oder ein Regal handelt. Räumt jedes Fach nacheinander komplett leer, reinigt es und räumt es erst dann wieder frisch ein. Das könnt ihr natürlich nicht nur beim Ausmisten so machen. Ich wende diese Vorgehensweise auch an, wenn ich mal wieder zwischendurch aufräume.

Nun werden die übrig gebliebenen Gegenstände ordentlich eingeräumt. Habt ihr beispielsweise eine Schublade, solltet ihr Kleinkram je nach Art sortieren und in extra Behälter machen. Das sorgt für Ordnung in der Schublade und Einzelteile sind schneller zur Hand, wenn ihr sie benötigt.

Dafür könnt ihr kleine Körbe, Plastikbehälter oder Gläser nehmen. Je nach Inhalt der Schublade. In meinen Beispielen hier zeige ich euch drei Schubladen von mir. Das Bild oben zeigt ein Exemplar, in dem sich viele Kleinteile befinden. Würde ich diese alle einfach wild durcheinander in die Schublade werfen, wäre das ein Chaos. Daher habe ich mir viele kleine Plastikbehälter, Marmeladen-Gläser und Dosen besorgt. Die Aufbewahrungen müsst ihr außerdem nicht unbedingt teuer kaufen. Häufig tun es auch praktische Plastikbehälter von diversen Lebensmitteln, die ansonsten ungenutzt im Müll landen. Einmal durch die Spülmaschine gejagt und schon habt ihr einige hilfreiche Ordnungssysteme.

In ein Behälter kamen Schrauben, in den nächsten diverses Befestigungsmaterial und in den Gläsern landeten Haushaltsgegenstände, wie Nadel und Faden, Schlüsselringe und Co.

Die nächste Schublade ist mit Filmen und CDs bestückt. Auch hier ist Ordnung mein oberstes Gebot. Lose CDs landeten in CD-Mäppchen und alles andere wurde ordentlich gestapelt…

…eine Schublade gehört voll und ganz den Kabeln ; ) Schön zusammengerollt und gebunden, entsteht Ordnung und System. Alles ist schnell griffbereit:

Genauso sollte es mit Regalen und Co. gemacht werden. Sortiert eure Sachen und packt sie entsprechend ein. Alles mögliche in Schubladen, Körbe usw. zu werfen ist auf Dauer keine Lösung. Jedes Mal werdet ihr euch wieder darüber ärgern, wenn ihr etwas davon benötigt.

Thematisch Ordnen

Wie in den Schubladen, empfehle ich es euch generell Ordnungssysteme thematisch zu ordnen. Das erspart euch die Suche nach diversen Dingen. Hier beispielsweise ein Schrankfach. Es enthält alles rund um Kerzen. Von Teelichtern über Feuerzeuggas bis hin zu Kerzenständern dreht sich alles um Kerzen. (Bis auf die Unterlagen zu den Elektrogeräten im Wohnzimmer ; ))

Das nächste Fach gehört Spielsachen. Wie ihr seht, habe ich einen einfachen Karton mit hübschen Papier ausgestattet und ihn zum Ordnen von Spielen genutzt. (auch hier wieder eine kleine Ausnahme ; ) Die CDs wurden hier noch dazu gestellt).

Egal ob Wohnzimmer, Küche oder Bad – in jedem Raum gehe ich so vor und versuche Kleinkram ordentlich aufzubewahren. Hier beispielsweise in der Küche:

Einkaufszettel, Stifte und diverse Visitenkarten werden regelmäßig benötigt. Liegt alles lose herum, gibt es ein riesen Durcheinander. Daher habe ich alles in eine hübsche Kiste gestellt, die Stifte in eine alte Tasse gesteckt, Notizblöcke ordentlich gestapelt und die Visitenkarten mit einem Gummi verbunden. So fliegt nichts herum und trotzdem ist alles ruckzuck zur Hand!

Im Badezimmer habe ich Nagellack und andere Kleinigkeiten in zwei dekorative Keramikschälchen gestellt. Brauche ich etwas davon hole ich die Schälchen aus dem Regal und habe sofort den Überblick. Auch alles logisch geordnet. Nagellack zu Nagellack und Kosmetikartikel zu Kosmetikartikeln.

 

Demnächst folgen weitere Ordnungstipps. Falls auch ihr einen praktischen Trick beim Aufräumen, Ausmisten oder Putzen habt, freue ich mich auf eure Kommentare.

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    05.04.2014, 10:25 Uhr

    […] Geht der Reihe nach vor und nehmt euch pro Tag nicht mehr als ein Raum vor. Erledigt dort das Ausmisten aber umso sorgfältiger. Nehmt jeden Gegenstand nur einmal zur Hand und entscheidet möglichst […]

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  • Anna-Sabrina

    15.06.2016, 10:56 Uhr

    Tolle Tipps!
    Zum Thema Ausmisten: Dinge wie z.B. Büchern oder DVDs würde einfach weiterverkaufen.. Kann über den Flohmarkt ganz gut funktionieren, aber auch über Online-Ankäufer, wenn man den Aufwand mit dem Flohmarkt nicht betreiben will!
    Da gibt es ja mittlerweile schon recht viele; hier ist beispielsweise eine Übersicht einiger Ankäufer: https://www.bonavendi.de/verkaufen/partner.html
    Auf derselben Seite kann man die Preise aller dieser Ankäufer vergleichen und dann sehen, wo man noch am meisten Geld für seine Sachen bekommt… Für mich hat sich das schon oft ganz gut gerechnet.

    P.S.: Ich gebe meine Sachen auch sehr oft an die caritas oder ähnliche Einrichtungen weiter, denn Spenden werden dort sehr gerne entgegen genommen. Auch unsere Gemeinde zuhause nimmt gerne Sachen zum Weiterschicken in Länder wie Rumänien entgegen – dort weiß ich, dass die Sachen auch bei Bedürftigen ankommen und gebraucht werden. Gebrauchtwarenhäuser gibt es auch einige in Deutschland, da bekommt man soweit ich weiß auch noch etwas Geld für die Sachen und viele machen es einfach auch nur vor sozialem Hintergrund und verdienen nichts daran – ist also auch eine tolle Sache!

  • Gaby

    15.06.2016, 15:21 Uhr

    Hallo Anna-Sabrina,

    herzlichen Dank für deinen Kommentar : )

    Der Tipp mit der Übersichts-Seite für derartige Ankaufs-Seiten war super! Da werde ich mich
    mal umschauen : )

    Deinen Hinweis für Gebrauchtwarenhäuser hatte ich in folgendem Beitrag bereits aufgegriffen:

    http://www.wohncore.de/ballast-sinnvoll-spenden-verkaufen-und-verschenken/

    Diese Variante finde ich persönlich besonders gut. Eben wegen dem sozialen Hintergrund. Habe zwischenzeitlich auch schon wieder einiges gesammelt, was demnächst abgegeben wird : )

    Liebe Grüße,

    Gaby