30.01.13

Wie ich bereits im letzten Beitrag zum Thema „Tapetenschäden ausbessern“ erzählt habe, stürzten wir uns vor wenigen Wochen in ein größeres Projekt: Wohnzimmer Umgestaltung! Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Hier mein kleiner Erfahrungsbericht mit ein paar Tipps für euch. Vielleicht braucht ihr ja auch bald einen Tapetenwechsel?

Das Chaos zu Beginn

Der Grund für die Umgestaltung war simpel: wir hatten noch sehr alte Möbel im Wohnzimmer, die alle aus unterschiedlichen Holzsorten bestanden und einfach überhaupt nicht zusammen passten. Die Einrichtung entsprach nicht unserem Geschmack und es war höchste Zeit für Neues! Bilder will ich an dieser Stelle nicht zeigen. Das würde euch bestimmt nur langweilen ; ) … Naja ok vielleicht eins für den Vergleich. Hier steht zwar schon alles chaotisch zusammen, weil wir noch streichen mussten, aber man sieht ansatzweise die Einzelteile unserer selbst zusammengebastelten „Wohnwand“.

Rechts erkennt ihr auch noch eine Vitrine, die ebenfalls eine andere Holzsorte hatte als der Rest.

Der Aufbau

Nachdem alle alten Möbel verschwunden und die Wände frisch gestrichen waren, ging´s an den Aufbau der neuen Möbel. Ich kann euch sagen, es war ziemlich anstrengend. Aber so ist das nun mal. Zu erst haben wir die einzelnen Schrauben, Dübel usw. sortiert. Das rate ich euch auch, falls ihr mal Möbel selbst aufbaut. Das kostet zwar am Anfang ein bisschen Zeit, aber während dem Aufbau geht´s deutlich schneller, weil ihr alles griffbereit habt und nicht stundenlang in tausend Tütchen wühlen müsst.

Ja so sah das Wohnzimmer zwischenzeitlich aus. Sehr chaotisch. Schließlich besteht die Möbelkombi aus zwei Sideboards, einem Lowboard, zwei Regalen und einem Tisch.

Aber auch die Aufbauphase ging vorbei. Und dann konnte ich endlich alles in Ruhe einräumen und neu gestalten. Das war natürlich das Schönste an der ganzen Sache ; )

Einräumen, einrichten, dekorieren

Das ist eine Seite des Wohnzimmer, als es endlich fertig war. Die beiden Sideboards sind sehr praktisch. Es passt eine Menge rein und durch die geschlossenen Teile wirkt alles ordentlich. Wohnzimmer-Möbel, die komplett offen sind, wollte ich nicht. Meiner Meinung nach sieht es schöner aus, wenn der Großteil der Fronten geschlossen ist. Aber das ist Geschmacksache.

Die Vitrinen-Teile lockern die Möbel auf und geben die Möglichkeit besonders schöne Stücke, wie Gläser oder Vasen ansprechend zu präsentieren.

Tische mit Stauraum

Beim Tisch haben wir uns für ein robustes und großes Stück entschieden. Vorher hatten wir ein ziemlich wackeliges Teil mit nur drei Beinen. Das war enorm unpraktisch und ich kann euch nur davon abraten einen dreibeinigen Tisch zu kaufen. Das Teil war ziemlich unpraktisch und man musste jedes Mal wenn man etwas schwereres darauf stellte, damit rechnen dass er kippt. Auch hier war es höchste Zeit für einen Austausch. Dieses Modell hier ist 100 Zentimeter lang und 70 breit.

Der Tisch bietet eine großzügige Fläche und besonders praktisch ist die zweite Platte. Die bietet viel Stauraum, der relativ versteckt ist. Alles was nicht offensichtlich zu sehen sein soll, verschwindet. Ich habe beispielsweise einen Korb mit Zeitschriften darunter verstaut und einen Korb mit Ladekabeln für Handy und Co.

Einzelteile kaufen und flexibel bleiben

Auf dem nächsten Bild die Seite mit dem Lowboard. Auch das Teil bietet viel Stauraum und trotzdem sind die meisten Sachen schön versteckt. Das wirkt aufgeräumt und sorgt für eine angenehme Frontansicht. Was ich euch an dieser Stelle ans Herz legen möchte, ist Einzelteile zu kaufen. Es gibt ja im Moment haufenweise Wohnwände in den Angeboten. Viele davon sind nur als ein Ganzes erhältlich. Also quasi eine große Wand, die zwar aus mehreren Fächern, Schubladen usw. besteht, aber zusammenhängend montiert werden muss.

Der Nachteil dabei ist, dass ihr sehr unflexibel seid. Müsst ihr die Einrichtung mal aufgrund eines Umzugs oder Ähnlichem umgestalten, habt ihr keine Möglichkeit dazu und müsst eventuell neue Möbel kaufen. Eine Möbelgarnitur wie diese hier, gehört zwar auch zusammen und wird als „Wohnwand“ verkauft, aber sie besteht aus mehrere Einzelteilen, die flexibel aufgestellt werden können. Ein Sideboard könnte bei Bedarf auch aufgehängt werden.

Sonoma Eiche (Eiche sägerau)

Unsere Wohnwand hier wird unter der Holzsorte Sonoma Eiche verkauft. Häufig auch „Eiche sägerau“ genannt. Zuerst wollten wir zwar ein dunkleres Holz, aber als wir dieses Modell gesehen haben, entschieden wir uns um. Die Oberfläche weist eine schöne Struktur auf und wirkt sehr echt, obwohl es natürlich kein echtes Holz ist ; ) Die Kombination mit den braunen Flächen sorgt für Abwechslung.

Ein Vorteil dieser Holzsorte ist das große und vielseitige Angebot. Denn egal ob man später noch mal ein anderes Möbelstück dazu kombinieren möchte, die Optik ist von allen Herstellern die Gleiche. Das Sonoma Eiche Dekor kommt nämlich von einem Produzent, der diverse Möbelhäuser beliefert. Man ist später also nicht an einen Hersteller gebunden, sondern kann Einzelteile, wie Regale oder was auch immer einfach nachkaufen. Klar, kann es sein, dass es in fünf Jahren nicht mehr so ist, aber für ewig ist ja nichts ; )

Mein Fazit

Mein Fazit aus unserer Umgestaltung fällt natürlich positiv aus. Schließlich passt jetzt endlich alles zusammen und Stauraum ist auch mehr als genug vorhanden. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Auswahl und würden es jederzeit wieder so machen. Natürlich war es anstrengend mit Ausräumen, Möbel schleppen, Streichen und Aufbau, aber wenn am Ende das Resultat stimmt, ist alles vergessen : )

Wünsche euch viel Spaß falls auch ihr eine Umgestaltung plant. Aber auch gute Nerven : )

11 Kommentare für “Wohnzimmer neu gestalten”

  1. Ja, das sieht dann doch um einiges besser aus!

    Zum einen natürlich die Möbel, welche jetzt einen super Eindruck machen. Aber auch die Details… Die beiden kleinen, quadratischen Bilder sahen vorher so „verloren“ aus. Das passt aber jetzt auch : )

  2. Hallo Maia,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Freut mich, dass es dir gefällt ; )

    Liebe Grüße

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