16.01.13

Heute veröffentliche ich einen Gastbeitrag von Ronny Stöck zum Thema Matratzen

Um aus der Vielfalt an Matratzen, die mittlerweile am Markt angeboten werden, jene auszuwählen, die den persönlichen Bedürfnissen entspricht, ist die Beratung durch den Fachmann besonders wichtig. Dieser wählt anhand der Angaben über Schlafgewohnheiten sowie Gewicht und Körpergröße eine für den Betreffenden geeignete Matratze aus.

Naturmaterialien liegen im Trend

Aktuell sehr gefragt sind Matratzen aus Kaltschaum, wobei hier viele Hersteller neuerdings auf Naturmaterialien setzen und Matratzen auf den Markt bringen, die nicht mehr rein aus Erdöl, sondern auch aus Naturölen hergestellt sind. Kaltschaummatratzen haben den Vorteil, dass sich die Matratze der Körperform gut anpasst, spezielle 7-Zonen-Matratzen sorgen darüber hinaus für eine ergonomische Stützung von Kopf-, Nacken- und Lendenbereich.

Worauf es bei einer Matratze ankommt

Matratzen werden in unterschiedlichen Härtegraden angeboten, die Skala reicht von 1 = sehr weich bis 5 = sehr hart. Diese Härtegrade sind ein Indikator dafür, bis zu welchem Körpergewicht eine Matratze genutzt werden kann. Ist dieser Härtegrad geringer, als die persönliche Gewichtsgrenze des Schläfers, so wird die Matratze als weich empfunden. Für durchschnittliche Anforderungen sind Matratzen mit einem Härtegrad von 2 – 3 gut geeignet. Darüber hinaus sorgen unterschiedliche Lagen Schaumstoff dafür, dass ein entsprechender Ausgleich des durch das Körpergewicht entstehenden Druckes erfolgt. Darüber hinaus sollte auch auf eine entsprechende Qualität des Matratzenbezuges geachtet werden. Der Bezug, der “Drell” genannt wird, sollte elastisch sein und aus Baum- oder Schafwolle bestehen, um Schweiß gut absorbieren zu können.

Welche Matratze ist am besten für mich geeignet?

Diese Frage kann leider nicht pauschal beantwortet werden, da die persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen sehr unterschiedlich sein können. So werden Menschen, die stark transpirieren, zu einer Federkernmatratze greifen, da diese neben einem hohen Schlafkomfort den Vorteil bietet, dass die entstehende Feuchtigkeit stets an die Außenluft abgegeben wird, wodurch es zu keiner Schimmelbildung kommen kann. Latexmatratzen erfreuen sich vor allem bei Allergikern großer Beliebtheit, da sich bei entsprechender Pflege kaum Milben einnisten können. Darüber hinaus passt sich diese Matratze der Körperform perfekt an, ohne dabei bleibende Deformationen in der Matratze zu hinterlassen, was diesen Matratzentyp für sehr große und schwere Menschen attraktiv macht.
Wichtig ist in jedem Fall ein ausgiebiges Probeliegen. Zumindest eine halbe Stunde sollte auf der Matratze zugebracht werden, um zweifelsfrei feststellen zu können, ob man wirklich bequem liegt und sich dabei auch mühelos umdrehen kann.

Erholsamer Schlaf bedeutet Lebensqualität

Geruhsamer Nachtschlaf beeinflusst die individuelle Lebensqualität entscheidend. Wer morgens ausgeruht aus dem Bett steigt, verfügt über eine höhere Stressresistenz, kann sich besser konzentrieren und ist auch weniger anfällig gegen Krankheiten. Daher lohnt es, für die richtige Matratze etwas mehr Geld auszugeben und sich für die Auswahl auch genügend Zeit zu nehmen.

 

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