04.09.15

Nicht jeder hat Ordnung im Blut. Viele tun sich schwer und leben in einem regelrechten Chaos. Ob sie damit wirklich glücklich sind? Ich bezweifle das stark! Unsere Umgebung ist in der Regel ein Abbild von unserem Seelenleben und beeinflusst uns unbewusst. Herrscht um uns ständig Unordnung, wirkt sich das negativ auf uns aus. Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen: Ordnung macht glücklich! Deshalb habe ich ein paar Tipps für die Ordnungsmuffel unter euch zusammengestellt, die es erleichtern sollen, mit dem Aufräumen anzufangen. Und zwar jetzt, Schritt für Schritt!

Schritt 1 – Simulieren bitte!

Euer Schreibtisch oder Wohnzimmertisch ist voll von dutzenden von Gegenständen und ihr fühlt euch nicht mehr wohl? Oder ist es euer Küchentisch, der ständig belagert ist mit Zeug? Dann könnte das Simulieren von Ordnung für euch die perfekte Lösung sein. Statt euch zuerst zu überlegen, wie ihr die Tischfläche künftig gestalten wollt und wo die ganzen Sachen hin sollen, nehmt ihr einen großen Karton oder den Wäschekorb und räumt die Fläche direkt und ohne Umwege komplett leer! So wird vermieden, dass ihr die Motivation verliert, bevor ihr überhaupt angefangen habt. Denn gerade bei Ordnungsmuffeln muss es möglichst schnell gehen! Wer erst einen Plan erstellen muss und sowieso keine große Lust hat, wird seine Wohnung nie auf Vordermann bringen.

Also: Schnappt euch einen großen Behälter und räumt die Tischfläche vollständig leer! Und nicht morgen oder nächsten Monat, sondern jetzt!

Schritt 2 – Flächen putzen

Auch wenn ihr die neu erlangte Ordnung zunächst „nur“ simuliert und hinter euch ein Korb voller Kram steht: Ihr habt jetzt den ersten wichtigen Schritt gemacht! Die gewünschte Fläche ist nun endlich frei. Jetzt wo alles freigeräumt ist, nehmt ihr euch einen feuchten Lappen und wischt die Flächen gründlich ab. Dank eurer Vorarbeit geht das jetzt super fix. Anschließend kurz trocken wischen und fertig. Jetzt dürft ihr euch einen Moment setzen und die Ordnung genießen : )

Schritt 3 – Einräumen

Anschließend entscheidet ihr, was auf eurem Schreibtisch oder eurem Küchentisch künftig stehen soll. Aber hierzu eine wichtige Regel: Es sollte nur noch das auf die Flächen gestellt werden, was ihr tatsächlich täglich benötigt! Alles andere muss an einem anderen, sinnvolleren Platz verstaut werden. Geht beim Einräumen keinesfalls nach Gefühl vor. Dann landen nämlich wieder viel zu viele Dinge auf dem Tisch, die ihr gar nicht oder nur sehr selten braucht. Macht diesen Schritt wirklich bewusst und beschränkt euch auf das Wichtigste.

Schritt 4 – Ausmisten und aufräumen

Nachdem euer Schreibtisch bzw. eine andere Fläche endlich so aussieht, wie ihr euch das vorgestellt habt und aufgeräumt ist, geht es an den Endspurt der Aktion. Alles was jetzt noch übrig ist, wird entweder entsorgt oder aufgeräumt. Möglicherweise sind auch noch Dinge darunter die ihr verschenken oder verkaufen könnt. Das kommt darauf an, was ihr ausmistet.

Alles was nicht täglich benötigt wird, müsst ihr an anderer Stelle einsortieren. Der Locher könnte zum Beispiel in einer Schublade verschwinden, das Bastelzeug in einem Schrank und das Laminiergerät auf einem Regal. Auch der Küchen- oder Esstisch sollte nicht mit diversen Dingen belagert sein. Zum einen sieht das nicht einladend aus, zum anderen nervt es weil die Dinge wertvollen Platz in Anspruch nehmen. Schaut euch in Ruhe um, sicherlich findet ihr für die Gebrauchsgegenstände einen besseren Platz.

Diese Vorgehensweise könnt ihr für jede Art von Fläche, Möbelstücken oder Raum anwenden. Gerade wenn ihr schnell die Motivation zum Aufräumen verliert, wäre die Simulationsvariante optimal. Und habt immer das Ziel vor Augen: Schritt für Schritt zu mehr Ordnung und einer schönen Wohnung : )

Und nehmt euch keinesfalls zu viel auf einmal vor. Ein Schreibtisch, ein Küchenschrank oder eine Kommode reichen für den Anfang! Es ist besser in kleinen Schritten und Etappen aufzuräumen, als überall anzufangen und am Ende ein noch größeres Chaos zu hinterlassen.

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