08.01.16

Wie sicherlich viele von euch, habe auch ich mir innerhalb der letzten Tage Gedanken über das neue Jahr 2016 gemacht. In meinem Urlaub hatte ich Zeit verschiedene Problemzonen des Haushalts zu überdenken und Lösungen auszutüfteln. Heute daher eine kleine Vorschau zu den kommenden Wochen und Monaten bei wohncore.

Mehr Ordnung im Büro

Für dieses Jahr habe ich mir in Sachen Büro einiges vorgenommen. Der Raum soll nicht nur frisch gestrichen werden. Auch ein optimiertes Ordnungssystem steht an. Die Einkaufsliste ist bereits geschrieben und enthält neben einem weiteren Regal für Ordner noch ein paar Kleinigkeiten, die zusätzlich System in meinen Arbeitsplatz bringen sollen.

In den vergangenen zwei Wochen, habe ich bereits damit angefangen, private Bilder, die als Arrangement schon viele Jahre hängen, zu entfernen. Ich liebe diese Fotosammlung zwar über alles, aber direkt über dem Bildschirm lenken die Erinnerungen leider zu sehr ab. Deshalb müssen sie weg und kommen stattdessen an anderer Stelle zum Einsatz. Generell ist es sinnvoll im unmittelbaren Sichtfeld am Arbeitsplatz so wenig wie möglich Ablenkungen zu platzieren. So kann man viel besser konzentriert arbeiten und ist schneller mit seinen Aufgaben fertig.

Momentan nervt mich an unserem Büro, dass zu viele Dinge lose auf dem Boden stehen. Das sieht unordentlich und wenig dekorativ aus. Daher werden unsere drei Ikea-Regale durch ein drittes ergänzt. Zwar bin ich generell dafür, nur so wenig wie möglich Kram aufzubewahren, doch wer ein Unternehmen hat, kann gewisse Unterlagen nun mal nicht vernichten. Buchhaltung, Versicherungsunterlagen und Co. haben eine Aufbewahrungsfrist und müssen daher einige Jahre gelagert werden. Um Regale kommt man somit nicht herum. Mit einem zusätzlichen Regal werde ich dann auch im Büro endlich meiner selbst auferlegten Ordnungsregel gerecht, so wenig wie möglich auf den Boden zu stellen. Im Laufe der letzten beiden Jahre hat sich da (auch durch meine zunehmenden Bastelprojekte für wohncore) einiges angesammelt.

Außerdem möchte ich in diesem Jahr meine Bastelsachen wie Farben, Pinsel usw. anders aufbewahren. Hierfür nutze ich derzeit mehrere Körbe, Boxen und Kisten. Doch 100-prozentig ordentlich ist das Ganze leider noch nicht. Das soll sich 2016 ändern! Ich werde berichten ; )

Müll reduzieren

Wer regelmäßig bei wohncore zu Besuch ist, wird bereits festgestellt haben, dass ich ein eher sparsamer Mensch bin. Nicht selten wird mir ein Schmunzeln zugeworfen, wenn ich mal wieder eine meiner persönlichen Angeblich-Völlig-Übertriebenen-Sparmaßnahmen präsentiere. Aber das ist mir egal. Ich möchte nachhaltig leben und dazu gehört für mich nunmal der sparsame und sinnvolle Umgang mit Produkten, Lebensmitteln und Co.

Zum Beispiel schneide ich angeblich leere Handcreme-Tuben immer in der Mitte durch und stecke die beiden Teile ineinander, um auch den letzten Rest Creme zu nutzen. Für manche vielleicht ein schlechter Witz. Ich dagegen freue mich noch einige Tage und manchmal sogar Wochen darüber von Handcreme profitieren zu können, die ansonsten im Müll gelandet wäre. Ihr würdet euch wundern, wenn ihr sehen würdet, wie viel Creme in den Tuben zurück bleibt.

Für das neue Jahr habe ich mir fest vorgenommen unseren im Haushalt produzierten Müll noch mehr zu reduzieren. Hier einige Beispiele, die euch als Anregung dienen können:

  • Keinerlei Plastiktüten mehr in Geschäften mitnehmen: Ich nutze bereits sehr wenig und greife nur in Ausnahmefällen zu den Kunststoff-Tüten in Supermärkten. 2016 möchte ich mir das auch für Kleidungseinkäufe und sonstige Shopping-Vorhaben vornehmen! Habe ich in der Vergangenheit Plastiktüten genommen, wurde diese zumindest mehrmals wiederverwendet.
  • Weniger Verpackungsmaterial: Verpackungen lassen sich beim Einkaufen von Lebensmitteln zwar meist nicht ganz vermeiden, aber sicherlich kann jeder von uns seine Sparsamkeit auch in diesem Bereich maßgeblich ausweiten. Muss denn wirklich jede Gurke einzeln in Folie verpackt sein und ist die Tüte für Äpfel tatsächlich nötig? In unserem Laden mache ich es zum Beispiel schon lange so, dass ich Paprika, Äpfel und Co. einfach ohne Tüte wiege und den Aufkleber mit dem Strichcode auf ein Exemplar klebe. Bislang hat sich da noch keine Kassiererin beschwert. Und sollte das doch mal der Fall sein, werde ich wohl woanders einkaufen. Ich möchte einfach nicht für jeden Artikel Gemüse und Obst eine separate Tüte verschwenden. Was da an Müll zusammenkommt ist unfassbar.
  • Kompostieren: Wir haben einen Komposter im Garten, nutzen diesen aber leider nicht konsequent genug. 2016 möchte ich das ändern und noch mehr Küchenabfälle dort entsorgen. Die dabei entstehende Erde wird für den Gemüseanbau und Blumenbeete verwendet.

Weitere Müllvermeidungs-Ideen, die ich seit Langem nutze:

  • Leitungswasser statt Plastikflaschen: Leitungswasser gehört zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln überhaupt. Warum also Wasser in Plastikflaschen teuer einkaufen und ständig schwer schleppen? Bei mir gibt es kein Wasser mehr in Flaschen. Das Leietungswasser schmeckt gut und kostet dabei wesentlich weniger. Zudem bin ich davon überzeugt, dass es im Vergleich zum Wasser aus Plastikflaschen gesünder ist!
  • Geräte einsparen: Muss man wirklich ein Raclette- und ein Fondue-Gerät sowie einen Elektrogrill und ein Laminiergerät besitzen? Oder gibt es vielleicht Möglichkeiten solche Geräte gemeinsam mit anderen zu nutzen? Wer sich solche Produkte mit Freunden oder Verwandten teilt, spart nicht nur Geld und Müll, sondern auch jede Menge Platz. Und da man diese Sachen nur wenige Mal im Jahr braucht, ist das gegenseitige Ausleihen auch kein Problem!
  • KaffeeBecher statt Coffee to go: Der „Coffee to go“ ist für viele täglich eine Selbstverständlichkeit. Schon mal überlegt auf einen wiederverwendbaren Kaffee-Becher umzusteigen? Wir haben uns für je 3 Euro vor Jahren zwei Kaffee-Becher aus Porzellan gekauft. Sie lassen sich in der Spülmaschine waschen und erlauben das Mitnehmen ohne Verschütten mit einem Deckel aus Kunststoff inklusive Trinkloch. Eine perfekte Lösung : )
  • Kartons wiederverwenden: Verpackungen zum Verschicken von Paketen muss man nicht immer kaufen. Einfach die Kartons von Onlinebestellungen wiederverwenden!
  • Ausdruck: Aus dem Drucker kommen bei mir nur Dokumente, die tatsächlich sein müssen. Ich versuche möglichst viel digital zu bearbeiten. Und sollte doch mal was umsonst ausgedruckt worden sein, verwende ich die Rückseite des Ausdrucks als Einkaufs- oder Notizzettel.
  • Geschenkpapier: Geschenkpapier, das noch ordentlich aussieht, wandert nicht in den Müll, sondern wird aufbewahrt für die nächste Gelegenheit zum Schenken.

Ausmisten – Ich liebe es!

Nicht mal im Urlaub kann ich es lassen: Das Ausmisten. Ich liebe es mich von Dingen zu trennen und Ordnung zu schaffen. Vor wenigen Tagen war die Schublade im Nachttischchen dran. Einiges wurde entsorgt, andere Dinge anderweitig einsortiert. Was blieb ist eine aufgeräumte Schublade mit wenig Inhalt.

2016 wird wieder jede Menge ausgemistet. Im Keller geht es dieses Jahr den Kartons an den Kragen. Wir bewahren fast alle Kartons auf, von denen wir die Geräte noch haben. Genau genommen ist das eine Macke meiner besseren Hälfte. Wenn es nach mir ginge, wäre der Keller Karton-frei! Aber ich muss zugeben, dass wir einige Original-Verpackungen von Geräten bei Reklamationen und Garantie-Fällen schon brauchen konnten. Von dem her, halte ich an dieser Stelle lieber meine Klappe ; ) Nichtsdestotrotz muss das Kartonagen-Repertoire mal wieder durchforstet werden, um alles zu entsorgen, was nicht mehr gebraucht wird.

So viel mal zu meinem Wunschdenken ; ) Mal sehen, was sich in den kommenden Wochen und Monaten umsetzen lässt. Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf meine Ordnungs-Aktionen mit euch zu teilen. Solltet ihr mit individuellen Problemen in eurem Haushalt zu kämpfen haben, teilt es mir über die Kommentare mit. Vielleicht kann ich euch ein bisschen helfen.

Planung wohncore 2016

Neben meiner Planung in Sachen Ordnungsthemen möchte ich an dieser Stelle schon mal darauf hinweisen, dass ich in Bezug auf den Ordnungstag möglicherweise bald eine Änderung vornehmen werde. Anhand von Analysen konnte ich in den letzten Monaten feststellen, dass das Interesse nach DIY-Projekten auf wohncore stark zunimmt. Deshalb werde ich den wöchentlichen Ordnungstag vielleicht auf einen monatlichen Beitrag reduzieren und stattdessen vermehrt zum Thema Do-it-yourself bloggen.

Aber hierzu werde ich euch dann separat informieren. Details muss ich erst noch ausarbeiten und das Ganze genauer analysieren. Schauen wir mal, was dabei herauskommt. Da mir Ordnung und DIY gleichermaßen am Herzen liegen, werde ich mich hinsichtlich der Artikelverteilung nach euch richten : ) Aufgrund von Zeitmangel kann ich derzeit leider nicht alles realisieren und muss daher immer ein wenig schauen, dass es unterm Strich Sinn ergibt.

Doch nun wünscht euch wohncore erst Mal ein glückliches, zufriedenes, gesundes und ordentliches neues Jahr : )

Lasst es euch gut gehen!

2 Kommentare für “Planung 2016 – Freitag ist Ordnungstag”

  1. Na da hast Du wirklich viel vor. Ich kann Dich nur bewundern, wie konsequent Du bist. Auf einige Sachen kann ich mich, auch gleich Problemlose umstellen z. B. Das mit crem, da gehe ich gleiche maßen mit der Zahnpaste und Ketchup vor. Wenn es sich um das Wasser handelt, da, muss ich zuerst ein Filter einbauen, weil bei uns das Wasser nicht wirklich trinkbar ist, jetzt verwenden wir so ein Filter, wo man zwei Liter Wasser einfühlen kann, das Filtern dauert aber so um die 40 Minuten, deswegen muss man schauen, dass das Wasser immer eingefühlt wird. Die Kartons und Geschenkpapier werden bei uns immer aufbewahrt und wiederverwendet. Für die Einkäufe in Supermarkt haben wir immer unsere eigenen Taschen, wobei wir oft mit Auto dorthin fahren, wo auch die nicht gebraucht werden, aber an die Kleider Geschäfte habe ich nicht gedacht, da steht man bei der Kasse und die Sachen werden automatisch verpackt von den Verkäufern, ab jetzt werde ich darauf auch achten. Leider da muss ich mir etwas für Obst und Früchte einfallen lassen, weil so locker kann ich die nicht ins Auto nehmen, vielleicht ein Korb oder so was in der Art.

  2. Hey Nicolas,

    freut mich, dass du einige Anregungen gefunden hast und bereits sparsam lebst : )

    Bezüglich der Sache mit Obst und Gemüse: Ich habe in meiner Handtasche immer einen Einkaufsbeutel (die gibt es zum Verpacken im Mini-Format, einmal gekauft, kann man die strapazierfähigen Beutel für alles mögliche verwenden, auch schwere Sachen), um auch auf Spontaneinkäufe vorbereitet zu sein und keine extra Tüten zu benötigen. Gehe ich Lebensmittel einkaufen, habe ich grundsätzlich einen Einkaufskorb dabei. Separate Tüten werden damit unnötig.

    Viel Spaß beim Umsetzen ; )

    LG

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