27.02.15

Kürzlich habe ich in unserer Küche aufgeräumt und ein paar Dinge geändert, die mir schon lange ein Dorn im Auge waren. Darunter die überall herumliegenden Magazine, Zeitungen und Kataloge. Aber auch die Aufbewahrung von Zwiebeln und Co. habe ich anders gelöst.

Magazine ordentlich aufbewahren

In fast jeder Wohnung gibt es mindestens eine Stelle wo sich nach und nach Zeitungen, Magazine, Kataloge und Co. ansammeln. Bei der Masse an Papierkram den Überblick zu bewahren, fällt nicht leicht. Besonders wenn es keinen richtigen Platz für derartige Dinge gibt. Und obwohl ich bei wohncore bereits den Tipp gegeben habe, dass jeder Gegenstand einen eigenen Platz benötigt, um dauerhaft Ordnung zu halten, erwische ich mich manchmal selbst, dass auch ich in dieser Hinsicht noch Lücken habe : ) Und eine davon sind unsere Zeitschriften. Sie liegen in der Küche auf Stühlen herum oder nerven auf dem Tisch. Das musste also ein Ende haben, schließlich sieht das ziemlich unschön aus und zudem macht es mich irre, wenn ich bei Besuch erst mal überall den Papierkram einsammeln muss.

Die Lösung war logischerweise ein ansprechender Magazinhalter. Die Suche nach dem perfekten Stück hat allerdings gedauert. Ich habe in zahlreichen Dekoläden und Onlineshops gesucht, aber lange nichts gefunden. Erst in einem charmanten Laden in Frankreich wurde ich endlich fündig. Der Platz für den Halter stand schon lange fest. Da einer meiner weiteren Ordnungstipps lautet „Fußböden frei halten“ (in meinen Ordnungstipps hatte ich bereits darauf hingewiesen), wollte ich auch in der Küche nach diesem Prinzip vorgehen. Der Magazinhalter sollte hinter der Kaffeemaschine an die Wand angebracht werden, direkt unter Küchenuhr und Urlaubsbild. Dort stört er nämlich nicht, weil an dieser Stelle eine kleine Einbuchtung an der Wand besteht. Die hintere Küchentür würde demnach ohne Probleme auf gehen.

Ich mag es grundsätzlich nicht wenn der Boden mit Zeug voll steht und gerade beim Magazinhalter finde ich es komfortabler, wenn dieser in Griffhöhe hängt. Als ich den Zeitungshalter hatte, stand ich vor der nächsten Entscheidung: Ich wollte einen außergewöhnlichen Haken haben, der nicht zu langweilig wirkt. Gefunden habe ich dieses Exemplar hier:

Der hübsche Knopf gefällt mir einfach wunderbar : ) Ich habe diese Haken im 2er-Pack gekauft für rund sieben Euro. Sie sind mit einem Nagel fix montiert und bieten einen breiten Haken, wodurch auch breitere Sachen, wie hier der Henkel des Magazinkorbs aufgehängt werden können. Der Korb im Landhaus-Style passt wunderbar dazu, wie ich finde.

Und nun sind alle aktuellen Zeitschriften endlich ordentlich aufbewahrt, Stühle und Tisch bleiben frei und dank der angenehmen Höhe des Magazin-Halters kann man sich bequem etwas Passendes zum Lesen aussuchen. Ich kann euch daher nur raten ebenfalls einen Magazinhalter anzuschaffen. Die Investition lohnt sich. Natürlich muss es auch nichts neues sein. Ihr könnt genauso gut einen gebrauchten Korb verwenden, den ihr noch irgendwo habt oder Kisten nutzen. Möglichkeiten gibt es reichlich.

Werbung, Zeitungen und Co. regelmäßig entsorgen

Passend zum Thema noch ein kleiner Tipp: Zeitungen, Werbeprospekte und sonstiger Papierkram, der nach dem Lesen nicht mehr benötigt wird, entsorge ich jede Woche. So kommen keine Müllberge zustande und die Wohnung bleibt frei von unnötigem Kram. Ich habe zum Beispiel auch einen festen Tag an dem ich wöchentlich den Papiermüll rausbringe. Routine ist bei solchen Kleinigkeiten ganz wichtig. Gewöhnt man sich gewisse Tage zum Aufräumen und Erledigen diverse Aufgaben an, läuft es bald ganz von selbst. Probiert es mal aus.

Und Zeitschriften, die ich bereits gelesen habe und nicht mehr brauche, verschenke ich an Freundinnen. Denn die sind zum direkten Entsorgen einfach zu schade. Aber auch hier kann ich es eben nicht haben, wenn mit der Zeit ein Sammelsurium entsteht. Man verliert den Überblick und brauchen tut man´s ja doch nicht mehr. Also weg damit!

Zwiebeln und Co. richtig aufbewahren

Zwiebeln und Knoblauch habe ich bisher immer in einer Glasschale aufbewahrt. Auf dem unteren Bild könnt ihr sie sehen. Das sah immer ziemlich chaotisch aus und optimal war es auch nicht. Denn Zwiebeln und Knoblauch sollte man grundsätzlich möglichst dunkel aufbewahren. Dadurch wird verhindert, dass sie austreiben. Daher war Glas ziemlich ungeeignet für diesen Zweck. Also besorgte ich mir einen kleinen Vorratsspeicher.

In dem kleinen Eimerchen sind die Lebensmittel viel besser aufgehoben. Es ist immer dunkel, trocken und gegen Staub sind sie auch geschützt. Zudem haben solche speziellen Behälter in der Regel Löcher an den Seiten, um eine ausreichende Belüftung sicherzustellen. Schimmeln soll ja schließlich auch nichts!

Mir gefällt der neue Behälter und ganz nebenbei sieht das jetzt auch ordentlicher aus. Falls ihr bisher keinen fixen Platz für derartige Dinge habt, solltet ihr einen festlegen. Auch bei solchen Sachen ist es wichtig feste Plätze zu schaffen. So ist beim Kochen alles schnell griffbereit und ihr müsst nichts suchen! Bei mir steht der Eimer an einem Ende der Arbeitsplätze. Dort komme ich beim Kochen schnell dran ohne dass er mich stört.

Generell ist es mir wichtig, mich mit schönen Dingen zu umgeben, die auch einen echten Mehrwert bieten. Ich bin kein Fan von zu viel Dekoration. Stattdessen finde ich es allgemein sinnvoller, wenn alle nützlichen Gegenstände gefallen, praktisch sind und für mehr Spaß am Wohnen sorgen. Ich möchte Dinge benutzen und jeden Tag Freude daran haben. Und meiner Meinung nach ist das am einfachsten mit Dingen zu erreichen, die wir ständig in Gebrauch haben. Zudem bin ich davon überzeugt, dass Ordnung halten gleichzeitig leichter fällt, wenn wir unsere Sachen gerne verwenden.

Die heutigen Ordnungstipps nochmals im Überblick:

  • Zeitschriften und Co. an einem festen Platz aufbewahren, beispielsweise an der Wand mit Hilfe eines Magazinhalters
  • Gelesene Zeitungen, Prospekte usw. einmal pro Woche entsorgen
  • Fußböden frei halten, das wirkt aufgeräumter
  • Lebensmittel (natürlich nur die, die außerhalb des Kühlschrank aufbewahrt werden können) griffbereit und richtig aufbewahren, damit sie möglichst lange haltbar bleiben
  • Gebrauchsgegenstände im Haushalt sollten praktisch sein und Freude bereiten, für mehr Spaß am Wohnen und Aufräumen

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