02.03.17

Endlich ist es geschafft: Das Projekt Küche streichen ist nun abgeschlossen und ein bisschen stolz präsentiere ich euch heute den Vorher-Nachher-Vergleich. Gleichzeitig habe ich ein paar Tipps und Tricks für euch arrangiert, die ein derartiges Vorhaben etwas erleichtern können 🙂  Viel Spaß beim Stöbern!

Unsere Küche vorher

Unsere Küche geht mir schon lange auf die Nerven. Das Gelb an der Wand konnte ich nicht mehr sehen, die lilafarbenen Accessoires entsprachen schon längst nicht mehr meinem Geschmack und die Möbel waren reif zum Entsorgen. Und wenn ich reif schreibe, dann meine ich das auch so ; )

Die Stühle wackelten wie ein Kuhschwanz und dem Tisch sah man seine Jahrzehnte einfach an. Meine Eltern vermachten mir den vor vielen Jahren. Er leistete treue Dienste, doch ohne Tischdecke konnte man ihn nicht mehr stehen lassen. Die Tischplatte war völlig fertig und hässlich.

Ich finde es generell schade, wenn man einen Tisch nicht ohne Tischwäsche nutzen kann. Hinzu kam, dass die Stühle nicht zum Tisch gehörten und die Höhen nicht harmonierten. Man saß deshalb nicht besonders bequem. Nur mit Sitzkissen konnte man die Sitzhöhe einigermaßen anpassen. Aber auch das war keine optimale Lösung. Es musste eindeutig etwas Neues her!

 

Bei der Umgestaltung des Raums merkte ich wieder, wie sehr man sich selbst ändert und demnach der persönliche Stil. Auch die Accessoires in der Küche wie zum Beispiel die Wanduhr, Blumentöpfe und viele andere Kleinigkeiten habe ich inzwischen aussortiert. Besonders störend empfand ich jedoch die Wandfarbe. Das Gelb passte einfach nicht mehr und musste schleunigst weg! Man ist mit so einer Wandfarbe relativ gebunden, was die Deko angeht. Beispielsweise finde ich es an Weihnachten immer schade, wenn man gerne mal mit Rot, Kupfer oder ähnlichem dekoriert, dass das mit dieser Wandfarbe einfach blöd ausschaut. Aber auch Accessoires in Blau passen nicht richtig.

Kennt ihr das Gefühl, wenn euch eine Sache so stört, dass es euch ständig in den Fingern kribbelt, bis ihr endlich loslegen könnt? So ging es mir mit der Küche. Seit einem Jahr wollte ich nun schon renovieren und jeden Tag ärgerte ich mich ein kleines bisschen mehr über den Ist-Zustand ; ) Klar, werden jetzt viele sagen „Hallo, es gibt ja wohl Schlimmeres!“. Ja klar, das stimmt. Aber mir ist es wichtig, dass ich mich zuhause wohl fühle und mich gerne in den Räumen aufhalte. Und gerade in der Küche, dort wo der Tag beginnt, sollte doch alles einladend wirken!

Bislang kam leider immer etwas dazwischen und ich musste das Projekt jedes Mal verschieben. Vor wenigen Wochen fand ich dann endlich ein passendes Wochenende um die Küchenrenovierung durchzuziehen.

Tipps zu Vorbereitungen und Farbe

Zum Küche streichen verwendete ich die gleiche Wandfarbe, wie bei der Schlafzimmer-Renovierung, von der ich hier berichtet habe. Ich hatte noch einiges von dem Weiß übrig, das für die Küche reichen sollte. Es handelt sich um eine Profi-Innendispersionsfarbe mit dem Umwelt-Zertifikat „Der Blaue Engel“ von Schöner Wohnen. Die Vorteile von diesem Produkt habe ich bereits im verlinkten Beitrag erläutert. Da möchte ich mich nicht unbedingt wiederholen. Einfach nachlesen und falls ihr die Farbe direkt bestellen wollt, könnt ihr das hier bei Amazon machen:

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Für den schnellen Überblick zu den Vorbereitungen zum Küche streichen hier eine Schritt für Schritt Auflistung:

  1. Möbel wegräumen oder abdecken
  2. Bilder, Vorhangstangen und Co. abhängen
  3. Steckdosen, Lichtschalter usw. abschrauben
  4. Fußleisten abschrauben (ich empfehle immer das Abschrauben!)
  5. Wände mit Besen abfegen, Staub und Schmutz zu entfernen
  6. Böden abdecken und Stolperfallen entfernen
  7. Fensterbänke, Fenster, Türen und Co. gründlich abkleben bzw. abdecken
  8. Die Zimmerdecke abkleben (falls ihr die nicht direkt mitstreicht)
  9. Lauwarmes Wasser mit etwas Spülmittel und Lappen bereitstellen, um Farbspritzer schnell wegwischen zu können
  10. Farben gründlich umrühren (ganz wichtig für ein ebenmäßiges Ergebnis!)
  11. Rollen und Pinsel vor dem Streichen leicht anfeuchten

Alles erledigt? Dann kann es jetzt losgehen : )

Das Streichen unserer Küche war mittlerweile ganz schön notwendig. Am meisten sieht man es ja immer sobald man die Bilder abhängt. Da kommen dann hässliche Ränder zum Vorschein. Gerade in der Küche, wo ständig Wasserdämpfe usw. entstehen, geht es besonders schnell, dass die Wandfarbe in Mitleidenschaft gezogen wird.

Küche streichen mit 2 Farben

Hier die wichtigsten Tipps von mir zum Streichen von Wänden:

  • Wer Wände und Decken streicht, sollte immer mit der Decke beginnen
  • stets vom Fenster aus streichen und dort anfangen, wo der Raum am hellsten ist
  • Ecken und Kanten immer zu erst streichen (Pinsel)
  • mit Rollen erst im Kreuzgang, dann senkrecht streichen
  • Erst Pause einlegen, wenn eine Wand fertig ist

Ich entschied mich zum Küche streichen für zwei Farben. Zum einen Creme, zum anderen ein heller Braunton. Um die Sitzecke ein bisschen gemütlicher zu machen, habe ich den unteren Bereich Braun und den oberen hell gestrichen. Das hat den weiteren Vorteil, dass man kleine Schrammen, die durch die ständige Nutzung der Sitzecke entstehen, nicht so sehr sieht. Grundsätzlich ist es natürlich sinnvoll die hellere der beiden Nuancen oben einzusetzen. Das lässt den Raum offener, freundlicher und größer erscheinen.

Damit das Braun nicht nur in der Ecke verwendet wird, sondern auf der gegenüberliegenden Seite des Raum ein Bezug dazu hergestellt wird, entschied ich mich für vertikale Streifen. Das passt hier ganz gut, weil diese Seite einen kleinen Absatz in der Wand aufweist. Den nutzte ich, um ihn mit zwei vertikalen streifen in Szene zu setzen.

Was man beim Kombinieren von zwei oder mehr Farbtönen keinesfalls unterschätzen darf, ist der zusätzliche Zeitaufwand. Ich habe an einem Samstag vormittag um ca. 9.30 Uhr angefangen und war um ca. 24 Uhr fertig (ohne Fußleisten). Allerdings mit putzen und aufräumen. Klar, ich bin kein Profi. Ein Maler hätte das sicherlich deutlich schneller hinbekommen. Aber ich habe mir einiges an Arbeit gemacht: Die Farben mussten individuell gemischt werden und das Abkleben macht einiges an Zusatzarbeit. Außerdem muss man jeweils immer wieder warten, bis die Farben zumindest gut angetrocknet sind, bevor es mit der anderen Farbe weitergehen kann. Das sollte man einplanen! Zudem halten kleine Ecken und Flächen oft mehr auf, als eine große Wand.

Hier ein kleiner Ablaufplan meiner Malerarbeiten:

  • Zunächst habe ich direkt unter dem Fenster hinter und um die Heizung mit der ursprünglichen weißen Farbe gestrichen. Ich wollte damit verhindern, dass der Heizkörper noch mehr auffällt und das helle Weiß passte dort einfach am besten.
  • Anschließend mischte ich mir direkt im Farbeimer den Cremeton an. Das gelingt mit brauner Abtönfarbe sehr gut. Falls ihr die ebenfalls verwenden wollt, findet ihr unter dieser Liste den passenden Link. Bevor ich das Braun in den Farbeimer gab, nahm ich von dem Weiß ein Einmachglas voll weg. So habe ich immer ein bisschen der Farbe in Reserve und kann zum Beispiel Flecken überstreichen oder Schrammen ausbessern.

Das Ergebnis sah so aus:

  • Nachdem der Cremeton fertig war, strich ich die Küche vom Fenster ausgehend rund um. Nur den unteren Bereich der Sitzecke habe ich ausgelassen, da hier das Braun flächendeckend aufgetragen wurde. Ich dachte mir, die Farbmenge kann ich mir sparen und es klappte auch wunderbar. Das Gelb verschwand unter dem Braun auf Nimmerwiedersehen : ) Endlich!
  • Zum Schluss strich ich mit dem Cremeton noch über das Klebeband, mit dem ich den Übergang zwischen hell und Dunkel in der Sitzecke abgeklebt hatte. Und zwar auf der Seite, wo später das Braun hin sollte. Warum das so wichtig ist, könnt ihr in diesem Beitrag unter „Hinweise zum Abkleben“ nachlesen. Da erkläre ich den Trick, der es erlaubt exakte Kanten mit zweierlei Farben hinzubekommen.
  • Als ich mit Creme fertig war, nahm ich auch hiervon eine gute Portion ab. Ist immer gut, wenn man von jedem Farbton Reserve hat. Zudem würden wir die Farbe nochmals brauchen, um die Kanten bei den Streifen auf der anderen Raumseite zu kreieren.
  • Jetzt kippte ich noch mehr von der braunen Abtönfarbe hinzu, bis ich den gewünschten Braunton hatte. Wichtig beim Selbermischen ist gründliches Rühren! Es dauerte eine Weile bis die Farbpigmente ordentlich miteinander verbunden waren. Übrigens habe ich hier nicht einfach drauf los geschüttet. Ich hatte mir zuvor anhand einer dazugehörigen Farbkarte ungefähr ausgerechnet, wie viel Abtönfarbe es für die gewünschten Nuance braucht. Solche Mischkarten gibt es von jedem Hersteller. Beim Braunton habe ich zum Schluss jedoch nach  Gefühl entschieden, wann mir der Ton dunkel genug ist. Hierbei solltet ihr immer bedenken, dass viele Farben noch nachdunkeln sobald sie trocknen. Im Zweifelsfall lieber etwas heller bleiben. Denn ich finde es schlimmer, wenn eine Farbe dunkler wird als gewünscht. Denn das kann einen Raum schnell kleiner und drückender machen. Ein bisschen heller schadet stattdessen nie.

Ihr wollt auch Creme- und Brauntöne selber mischen? Unter folgendem Link könnt ihr die von mir verwendete

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  • An allen Stellen, wo keine weitere Farbe aufgetragen werden musste, zog ich bereits jetzt das Klebeband ab. Farbe aber etwas antrocknen lassen. Sobald die Farbe nicht mehr glänzt, könnt ihr das Malerklebeband vorsichtig entfernen.
  • Als der Braunton fertig gemischt war, strich ich den unteren Bereich der Sitzecke. Auch hier wieder zuerst im Kreuzgang und dann in geraden Linien von oben nach unten. Der Kreuzgang ist wichtig, damit die Farbe gleichmäßig verteilt wird und keine Lücken entstehen. Bei farbigen Stellen ist eine hochwertige und vor allem gut deckende Farbe entscheidend. Bei billigen Farben ist es leider oft so, dass man zweimal drüber muss, weil unschöne Streifen entstehen und sie einfach nicht ausreichend deckt. Das ist mir bei der Schöner Wohnen Farbe in Kombination mit der Abtönfarbe nicht passiert. Ich kann von zwei Räumen (Schlafzimmer, Küche) sprechen. Bei beiden reichte ein einmaliger Weiß- sowie Farb-Anstrich.
  • Als die Sitzecke fertig war, nahm ich mich der Streifen auf der gegenüberliegenden Seite des Zimmers an. Die Grundfläche mit Creme war mittlerweile trocken (es waren einige Stunden vergangen; ) sodass es weitergehen konnte. Ich klebte die Streifen mit Hilfe des Metermaßes und einer Wasserwaage ab. Diese Streifen haben mich am meisten Zeit gekostet. Obwohl es im Grunde nur drei Streifen waren, zwei auf der Front des Wandvorsprungs und einer an der Kante. Für die Front teilte ich die Breite durch 5. Jetzt wusste ich, wie breit jeder Streifen, also auch die drei Cremefarbenen sein mussten. Anhand dieses Maßes klebte ich vier Streifen Klebeband auf die Wand und zwar so, dass ich zwei braune Streifen streichen konnte. Doch bevor das Braun an die Wand kam, musste ich das Klebeband natürlich wieder erst mit dem Cremeton nach innen hin überstreichen. Damit gewährleistet ihr, dass der eigentliche Farbton, der an diese Stelle soll, nicht unter das Klebeband läuft und so die Kanten „versaut“. Durch das Überstreichen des Klebebands mit dem Grundton erhält man nahezu perfekte Kanten. Wichtig ist aber, dass der Grundton vollständig trocknen kann. Ansonsten vermischen sich die Farben und das wollen wir keinesfalls. Also heißt es auch hier wieder: Reichlich Zeit einplanen ; )
  • Erst jetzt konnte ich die braunen Streifen mit einer schmalen Rolle streichen.

Das Ergebnis ist ganz ok oder? : )

  • Sind beide Farbtöne aufgetragen, ist es empfehlenswert das Klebeband abzuziehen, sobald die Farbe angetrocknet ist. So verhindert ihr, dass ihr trockene Farbstücke von der Wand mitreißt. Problematisch ist das jedoch, wenn man minderwertige Farbe nimmt und nach der Trockenzeit noch eine zweite Schicht auftragen muss. Dann müsstet ihr wieder neu abkleben und das ganze Spiel beginnt von vorne. Daher lieber in gute Farbe investieren. Das spart Material, wertvolle Zeit und Nerven.

Bis auf ein paar wenige Stellen, wo ich etwas Nachbessern musste, wurden alle Kanten, wie schon im Schlafzimmer, super ordentlich. Der Trick ist wirklich grandios und funktioniert einwandfrei. Kann ich sehr empfehlen : )

Fußleisten lackieren

Die Fußleisten hätten in der ursprünglichen Farbe überhaupt nicht zum Rest der Küche gepasst. Deshalb war mir klar, dass auch sie einen neuen Anstrich bräuchten. Bei Fußleisten braucht es spezielles Material, da sie durch das ständige Staubsaugen und Wischen des Bodens einiges aushalten müssen. Zudem muss man damit rechnen, dass auch mal ein Stuhl dagegen knallt oder man mit schmutzigen Schuhen dran kommt. Ein schlagfester Lack ist daher eine gute Wahl. Ich informierte mich vor dem Kauf des Lacks über die Anforderungen und schaute, was der Markt zu bieten hat. Gekauft habe ich das Produkt dann im lokalen Handel.

Bevor ich den Lack auftrug, schliff, reinigte und grundierte ich die Fußleisten. Mit Schleifpapier einfach mehrfach über das Holz „fahren“ und es grob anrauen. Dann gründlich reinigen und gut trocknen lassen. Holzgrundierung von Caparol war zum Grundieren meine Wahl. Mit diesem Produkt habe ich bereits einiges gestrichen und es hat mich nie enttäuscht.

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zum Lack:

Die Eigenschaften des DurAcryl Weißlack von Schöner Wohnen im Überblick:

  • ausgezeichnet mit dem „Der Blaue Engel“ Umweltzeichen
  • seidenmatt
  • strapazierfähig
  • guter Verlauf
  • hohe Deckkraft (ein Anstrich reichte mir bei den Leisten)
  • stoß- und kratzfest
  • wasserverdünnbar
  • z.B. für Holz, Eisen, Zink

Ich möchte hier direkt dazusagen, dass ich auf meinem Blog nur Produkte lobe, die ich auch wirklich gut finde. Überzeugt mich etwas nicht, schreibe ich es auch. Zu meinen Erfahrungen mit diesem Lack:

Das Verarbeiten des Lacks fiel mir grundsätzlich leicht. Er ließ sich gut verstreichen. Doch ich musste zügig arbeiten und das ist sicherlich normal. Der Lack zog relativ fix an, sodass erneutes Nachpinsel teilweise sehr problematisch war. Doch im Grunde nur auf den ersten Blick, denn da wo fünf Minuten zuvor noch hässliche Streifen zu sehen waren und die Enttäuschung schon langsam in mir aufbrodelte, war kurze Zeit später nichts mehr zu sehen. Der Lack glättete sich quasi von selbst und das Ganze verwandelte sich während der Trocknung in eine attraktive Oberfläche. Das Ergebnis sah wesentlich erfreulicher aus, als es nach dem direkten Auftragen den Anschein hatte. Geduld heißt daher das Zauberwort ; ) Doch sauberes und gleichmäßiges Auftragen ist natürlich trotzdem ausschlaggebend. Hilfreich ist ein hochwertiger Pinsel! Das macht viel aus.

Außerdem dürft ihr nicht mit dem Lack sparen, aber auch nicht zu viel auftragen. Kleiner Trick, der die Dosierung etwas vereinfacht: Spannt euch einen Gummi fest um die Lackdose und platziert diesen mittig über der Öffnung. So könnt ihr den Lack bequem dosieren, ohne die ganze Dose zu versauen.

Der Lack ist seidenmatt und das gefällt mir gut. Glänzend mag ich nicht besonders. Matte Oberflächen harmonieren mit dem Landhaus- und Vintage-Style nach meinem Empfinden besser.

Übrigens hatte ich noch überlegt, ob ich eventuell neue Fußleisten kaufe und mir die Arbeit des Lackierens spare. Doch nachdem ich im Handel die Preise gecheckt hatte, entschied ich mich dagegen. Von der Grundierung hatte ich noch genug, sodass ich mir diese Investition sparen konnte. Ich musste lediglich den Lack kaufen und dafür waren rund 13 Euro fällig für 375 ml. Die Leisten hätten mehr gekostet und man muss auch den Zeitaufwand zum Montieren bedenken. Bei den alten Leisten waren die Löcher zum Festschrauben ja schon da. Daher erschien es mir unterm Strich einfacher die alten Holzleisten umzugestalten. Bereut habe ich diese Entscheidung nicht. Solche Leisten sind schnell gestrichen.

 

Kiste als Kabelversteck umgestalten

Auch die Holzkiste, die ich nutze, um die hässlichen Stromkabel von Kühlschrank und Co. zu verstecken, musste dem neuen Küchen-Look angeglichen werden. Ich verwendete kurzerhand die Wandfarbe in Creme, damit alles zusammenpasst. Ist auch kein großes Problem auf Holz. Man darf halt nur nicht erwarten, dass die Farbe ewig hält. Aber bei einem Objekt, das nicht direkt in Verwendung ist und so gut wie gar nicht berührt wird, ist das kein Problem.

Küchen-Renovierung: Vorher-Nachher-Vergleich

Mit dem Ergebnis meiner Arbeit bin ich wirklich zufrieden. Die Farbtöne kamen nach dem Trocknen so raus, wie ich mir das schon über viele Monate vorgestellt hatte. Das macht dann besonders glücklich : ) wenn man endlich die gewünschte Veränderung mit eigenen Augen sehen kann : )

Der Raum strahlt jetzt ein völlig anderes Ambiente aus und erscheint wesentlich aufgeräumter.

Die Streifen machen den Look insgesamt kreativ und abwechslungsreich.

Nur der Fußboden ist mir noch ein Dorn im Auge, aber das ist eine andere Geschichte ; )

Ansonsten fehlt nur noch ein Vorhang. Da ist mir noch kein passendes Produkt in die Hände gefallen.

Auch meine Deko kommt mit diesen Farben viel besser zur Geltung. Alles wirkt stimmiger und ich fühle mich rundum wohl. Ein gutes Gefühl : ) Ich finde es hier auch wieder toll zu beobachten, was allein die Wandfarbe für einen Unterschied machen kann!

Weiß, Creme, Braun kombiniert mit Naturmaterialien wie Holz und Accessoires aus Korbgeflecht ergeben eine beruhigende und zeitlose Atmosphäre.

Ein bisschen Grün und die Dekoration ist abgerundet. Hier übrigens ein tolle Mitbringsel einer lieben Freundin. Sie packte eine Hyazinthe in ein Einmachglas und arrangierte das mit einer hübschen Schleife. Einfach wunderschön : ) Danke nochmal an die kreative Schöpferin.
Diese Uhr habe ich in diesem Shop hier entdeckt. Auf diesen wurde ich durch meine Schwester aufmerksam. Sie war in einer Filiale des Händlers am Bodensee und brachte mir einen Katalog mit. Da sie so begeistert war, schaute ich mal rein und siehe da, eine neue Uhr war schnell gefunden. Ich liebe dieses Stück!

Zu den Küchenmöbeln

Da es an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde, werde ich auf unseren neuen Tisch und die dazugehörigen Stühle in einem separaten Beitrag eingehen. Ihr erfahrt dann, wo ich das Mobiliar gekauft habe, um welche Art Holz es sich handelt und was man bei der Pflege beachten muss. Ich kann aber schon mal verraten, dass wir die Möbel jetzt bereits seit einem Jahr haben und super zufrieden sind.

Das Holz ist immer noch so schön wie am ersten Tag (mit der entsprechenden Pflege!) und es fühlt sich einfach gut an, an einem Tisch aus Massivholz zu sitzen. Tisch- und Stuhlhöhe passen optimal zusammen und die textilen Kissenbezüge sind sehr komfortabel. Es macht seit der Anschaffung viel mehr Freude sich in der Küche aufzuhalten. Der Raum hat meiner Meinung nach einen völlig neuen Charakter erhalten. Die Möbel haben daran großen Anteil.

Jetzt kann ich auch viel schönere Fotos für Instagram machen : ) Die Tischplatte aus Holz eignet sich hervorragend als Hintergrund.

Der Charme des Holzes begeistert mich täglich.

Nun hab ich aber wieder genug erzählt. Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Bericht zur Küchen-Umgestaltung ein paar hilfreiche Tipps und Inspirationen an die Hand geben. Wünsche euch viel Spaß beim Werkeln und Kreativsein : ) Und falls ihr Fragen habt, einfach über die Kommentare fragen : )

Liebe Grüße,

Eure Gaby

Update 9. Juni 2017 – Erfahrung Fußleisten DurAcryl Weißlack Schöner Wohnen

Es ist nun rund drei Monate her, dass ich die Küche renoviert habe. Seither wurde viel Staub gesaugt, gewischt und gemeinsame Stunden mit Freunden in der Küche verbracht. Heute will ich ein kleines Update zu dem von mir verwendeten Weißlack für meine Fußleisten abgeben. Ein Mini-Erfahrungsbericht quasi ; ) Das Ergebnis ist schnell zusammengefasst: Ich bin rundum zufrieden!

Der Lack hält zuverlässig und selbst nach mehrmaligem Dagegenstoßen beim Saugen (ich bin da grundsätzlich nie wirklich vorsichtig muss ich zugeben) sehe ich kaum Spuren an den Fußleisten. Im Gegenteil: Es wundert mich sogar etwas, was der Lack alles aushält. Bin einige Male ordentlich dagegen gedonnert und trotzdem ist nichts von der Farbe abgeblättert. Auch Verfärbungen oder sonstiges ist nicht zu sehen. Daher kann ich den Lack wirklich empfehlen. In meinem Fall hat das Produkt das gehalten, was die Verpackung verspricht!

 

Weitere Anregungen zum Renovieren und Umgestalten findet ihr hier:

Weitere DIY-Projekte von mir habe ich hier zusammengestellt.

 

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