22.05.15

Bevor ich zum Geburtstag ein Rezepte-Buch* geschenkt bekam, herrschte bei mir ein wildes Chaos im Rezepte-Ordner. Heute will ich euch ein paar Tipps geben, womit auch ihr Ordnung in die Rezepte-Vielfalt bringen könnt.

Rezepte Sammelsurium

Vielen von euch geht es sicherlich genauso wie mir: Man findet dutzende interessante Rezepte, die man irgendwann unbedingt testen will. Ob man es dann auch tatsächlich macht, ist eine andere Frage. Bei mir fing das Sammeln von Rezepten bereits in der Realschule an. Damals hatten wir Kochen als Schulfach. Einige der Rezepte waren echt gut, sodass ich sie bis heute nutze. Doch spätestens wenn man einen eigenen Haushalt hat und einige Jahre selbst kocht, wird das Sammelsurium zu groß. Man schneidet Rezepte aus Magazinen aus, erhält welche von Freunden und Familie oder ergänzt die Auswahl selbst durch Anregungen im Internet oder TV. Wer hier kein Ordnungssystem nutzt, verliert schnell den Überblick und die Freude am Kochen.

Ordner zum Aufbewahren

Ich habe vor vielen Jahren einen herkömmlichen A4-Ordner angelegt, in dem ich die Rezepte aufbewahrte. Das ist auch sicherlich eine gute Variante. Immerhin lassen sich Rezepte durch Trennstreifen praktisch sortieren. So kann man beispielsweise Fleisch-Rezepte von Back-Variationen und Desserts trennen. Zudem kann man in einem Ordner komfortabel umblättern und findet sich mit dem richtigen System schnell zurecht.

Als entscheidenden Nachteil empfand ich allerdings immer die Größe des Ordners. Aufgrund des Formats passt ein solcher Ordnung kaum noch auf die Arbeitsfläche, wenn man mitten im Kochmarathon steckt. Daher habe ich die Rezepte immer einzeln rausgenommen. Aber auch das nimmt Platz in Anspruch und ist je nach dem ziemlich unpraktisch, weil ein einzelnes Blatt Papier für das bequeme Ablesen nicht aufgestellt werden kann. Klar, man kann sich mit Rezept-Haltern behilflich sein. Aber bis dato habe ich für mich kein Modell gefunden, das mich in jeglicher Hinsicht überzeugt. Viele benötigen sogar mehr Fläche als ein Ordner.

(Wenn ihr euch für einen Ordner entscheiden solltet, greift zu einem kleineren Modell, das beim Werkeln in der Küche nicht zu viel Platz weg nimmt)

Die Lösung, um das Rezepte-Chaos zu beseitigen, ist für mich ein Rezepte-Buch!

Rezepte-Bücher als Alternative

Vor zwei Jahren schenkten mir Freunde ein Rezepte-Buch. Ich will jetzt nicht sagen, wo es herstammt, um Werbung zu vermeiden -> Da mich eine Leserin konkret gefragt hat, woher das Rezept-Buch stammt, verrate ich es eben doch: Das Buch gibt es bei Butlers! Unter diesem Beitrag findet ihr einen Link worüber ihr direkt zur Verkaufsseite des Produktes gelangt.

So oder so ähnlich gibt es diese Bücher in diversen Shops zu kaufen. Seither macht mir das Kochen und Backen noch mehr Spaß. Warum? Hier die Vorteile, die mich überzeugt haben:

  • Ich habe alle Rezepte auf einem praktischen Format (Das Rezept-Buch ist 23,5 x 15cm groß)
  • Das Buch ist stabil und lässt sich gut auf der Arbeitsfläche an der Wand anlehnen
  • Das Buch lässt sich umklappen, sodass es sehr wenig Platz in Anspruch nimmt
  • Ich kann Rezepte handschriftlich eintragen oder einkleben
  • Ich habe Gestaltungsmöglichkeiten
  • keine Zettelwirtschaft
  • ansprechende Buchoptik, für mich wichtig, weil es Freude bereiten muss, dass Buch zu nutzen
  • Rezepte sind fix parat
  • handlicher als ein Ordner

Der Platz im Buch hat mir bisher immer gereicht. Umfangreichere Rezepte schreibe ich einfach auf eine Doppelseite. Hier im Beispiel des Möhren-Mohn-Kastenkuchens habe ich das Rezept inklusive Bilder aus einem Heft ausgeschnitten und eingeklebt.

Mir gefällt an diesem Modell gut, dass die Seiten schlicht gehalten sind. So kann ich selbst entscheiden, wie ich meine Rezepte eintrage.

Mir kommt auch die gestalterische Freiheit entgegen. Wie hier bei dem Erdbeer-Crumble kann ich die Seiten im Buch dekorativ gestalten. Das ist mir wichtig, weil es meiner Meinung nach Freude bereiten muss Rezepte nachzukochen. Und umso hübscher das Ganze aufbereitet ist, desto lieber nehme ich das Buch in die Hand.

Das Ordnunghalten innerhalb des Buches fällt deshalb leicht, weil es eine sinnvolle Unterteilung in Vorspeisen, Fisch, Fleisch, Vegetarisches, Backen und Desserts hat. Dank dieses Systems finde ich mich schnell zurecht.

Wenn ihr euch ebenfalls ein solches Buch zulegen wollt, achtet auf diesen Punkt. Eine praktische Unterteilung ist ein Muss. Sonst wird die Rezeptesammlung nicht ordentlicher, sondern das Chaos wandert einfach an einen anderen Ort ; ) Erwähnenswert sind außerdem die transparenten Fächer, die in jedem Abteil vorhanden sind. Diese kann man beispielsweise nutzen, um beidseitig bedruckte Rezept-Ausschnitte einzuheften.

Jeweils hinten und vorne hat das Buch ein Einschubfach. In diesen Sammeltaschen bewahre ich Rezepte auf, die ich bisher noch nicht getestet habe. Sobald ich sie ausprobiert habe und sie mich überzeugen, übertrage ich sie in das Buch. Ob ich das dann schriftlich mache oder das Rezept einklebe, entscheide ich immer individuell. Gefällt mir die Aufmachung in einem Heft mit Bildern, klebe ich es gerne hinein, weil das die Rezepte-Sammlung kreativ auflockert.

Allgemeine Vorteile einer Rezepte-Sammlung

Ihr wisst nicht warum ihr überhaupt eine Rezepte-Sammlung anlegen solltet? Schließlich gibt´s doch Internet und Apps! Ja das stimmt. Auch ich nutze regelmäßig das Smartphone, um nach neuen Ideen zu stöbern. Aber ehrlich gesagt, finde ich es beim Kochen und Backen sehr unpraktisch mit elektronischen Geräten zu hantieren. Zum einen sind mir Smartphone oder Tablet viel zu wertvoll, um zu riskieren, dass sie durch Feuchtigkeit, Mehl und sonstiges was so in der Küche herumfliegt Schaden nehmen. Zum anderen finde ich den Umgang damit einfach unpraktisch, während man schmutzige Hände und Finger hat. Hinzu kommt, dass man die Rezepte oft nicht richtig lesen kann, weil das Display schlecht lesbar ist oder man keine passende Halterung parat hat.

Hier also die Vorteile einer herkömmlichen Sammlung in Papierform:

  • Lieblingsrezepte sind stets griffbereit
  • man kann immer auf gute Rezepte zurückgreifen, wenn man gerade nicht weiß, was man kochen soll. Man baut sich quasi eine Sammlung mit vielen Köstlichkeiten und kulinarischen Schätzen auf, auf die man täglich zurückgreifen kann. Das erleichtert die Planung ungemein
  • keine Technik und Internet nötig
  • praktischer beim Werkeln in der Küche
  • kein Risiko für Mobilgeräte durch Feuchtigkeit und Schmutz

Tipps zum Ordnung halten

Trotz der Sortiererei kommt es nach Wochen oder Monaten vor, dass etwas Unordnung im Rezepte-Ordner bzw. im Rezepte-Buch entsteht. Entweder wurden die Rezepte noch nicht ausprobiert oder man war bisher zu faul sie ordentlich einzusortieren/einzutragen. Möglicherweise hatte man aber wirklich keine Zeit ; ) Um das regelmäßige Mini-Chaos rechtzeitig zu beseitigen, bevor es unerträglich wird, hier ein paar Tipps, die sich bei mir als sinnvoll und effektiv erwiesen haben:

  • Rezepte mindestens ein Mal im Monat aussortieren. Rezept-Ideen, die nach mehreren Monaten oder Wochen immer noch nicht ausprobiert wurden, wandern in den Papiermüll. Offensichtlich waren sie nicht spannend genug, um sie zu testen. Glaubt mir, sobald es zu viele neue Rezepte werden, kommt man nicht mehr hinterher und irgendwann geraten sie in Vergessenheit. Was ihr auf jeden Fall noch testen wollt, am besten direkt rauslegen und die Zutaten dafür auf den nächsten Einkaufszettel schreiben!
  • Setzt euch ein Limit an neuen, zu testenden Rezepten. Nehmt erst ein weiteres in die Test-Rezepte auf, wenn ihr ein anderes, das noch auf der „Warteliste“ steht, ausprobiert und abgehakt habt.
  • Sollten sich getestete Rezepte als Erfolg herausstellen, am besten direkt ins Rezepte-Buch schreiben bzw. in eure Rezepte-Aufbewahrung einsortieren. Das dauert nur wenige Minuten und lässt sich sicherlich zwischendurch erledigen.
  • Hat ein getestetes Rezept nicht überzeugt? Dann weg damit! Überlegt nicht lange. Wenn es euch zu kompliziert war oder einige Familienmitglieder es nicht gut fanden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass ihr das Rezept zum ersten und gleichzeitig letzten Mal gekocht/gebacken habt. Trennt euch davon! Jetzt!

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Tipps ein bisschen behilflich sein. Mein Fazit zu diesem Thema lautet auf jeden Fall, dass ein Rezepte-Buch für mich persönlich die ideale Lösung ist. Ich nutze es ständig und stöbere immer wieder gerne darin. Zudem macht es, seit ich dieses System verwende, mehr Spaß neue Rezepte zu testen und sie anschließend aufzubewahren, weil das Buch praktisch und gleichzeitig dekorativ ist. Ein solches Buch muss für euch nicht unbedingt die beste Möglichkeit sein. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch euch den Alltag erleichtern kann. Zudem gibt es viele verschiedene Rezept-Bücher, so dass ihr sicherlich das Modell findet, das euch am besten unterstützt.

Ich wünsche euch viel Erfolg beim Aufräumen : )

 

Dieses Rezept-Buch bei Butlers kaufen*

 

 

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2 Kommentare für “Rezepte sinnvoll aufbewahren – Freitag ist Ordnungstag”

  1. Hallo Gaby!
    Ich bin auf der Suche nach einem Rezeptbuch und das von Dir beschriebene ist genau das, was ich suche. Leider habe ich es im Internet nicht finden können… Könntest Du mir die Marke sagen bzw. in welchem Shop es dieses Buch gibt?!
    Vielen Dank! Vanessa

  2. Hallo Vanessa,

    freut mich sehr, dass du hiermit ein passendes Rezeptbuch gefunden hast : )

    Ich habe gerade recherchiert, ob das gute Stück noch erhältlich ist und siehe da: Du hast Glück : )

    Unter folgendem Link kannst du das Rezept-Buch bei Butlers direkt online kaufen:

    http://www.wohncore.de/Rezeptbuch-Butlers

    Wünsche dir ganz viel Freude damit und vor allem viel Spaß beim Kochen und Backen!

    Liebe Grüße Gaby

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