08.05.15

Wäsche sortieren, waschen, aufhängen, einsortieren. Aufgaben die jede Woche und in vielen Haushalten sogar täglich anfallen. Nicht immer fällt es leicht den Überblick zu bewahren. Ich habe euch einige Tipps zusammengestellt, die euch die Pflege eurer Garderobe erleichtern und Zeit sparen.

Wäsche direkt sortieren

Ich mache mir die Hausarbeit gerne möglichst einfach. Zeitersparnis ist mir dabei besonders wichtig. Aber natürlich auch Ordnung. Um beim Wäsche waschen schneller voran zu kommen, habe ich mir angewöhnt die Wäsche nicht erst zu sortieren, wenn die Waschmaschine gefüllt werden muss, sondern immer direkt wenn Schmutzwäsche anfällt. Damit das reibungslos klappt, habe ich mir drei verschiedene Behälter zugelegt, in die die Wäsche einsortiert wird:

  • einen Korb für weiße Wäsche
  • einen Korb für schwarze Wäsche
  • und einen für Buntwäsche

Somit erleichtere ich es mir auch immer rechtzeitig zu waschen. Sobald einer der Körbe/Behälter voll ist, wird gewaschen. Dann muss ich nichts mehr sortieren, sondern kann die Schmutzwäsche direkt in die Maschine werfen. So spare ich Zeit, die ich sinnvoller einsetzen kann. Wer mit einer Großfamilie zusammen wohnt, sollte natürlich alle über das neue System informieren. Nicht das es am Ende im Chaos endet ; )

Übrigens: Wer keinen Platz für große Wäsche-Sortiersysteme hat, wie meine hier auf den Fotos, der könnte auch mit Stofftaschen arbeiten und diese an der Wand befestigen. Am besten sind Beutel mit weiter Öffnung. Das erleichtern das Befüllen. Eine Alternative wären zum Beispiel platzsparende transparente Boxen, die sich übereinander stapeln lassen. Hier sollten es dann aber Modelle sein, dessen Öffnung auch erreichbar ist, wenn die Boxen gestapelt sind. Ansonsten müsstet ihr ja immer die Oberen beiseite räumen, das wäre sehr unpraktisch.

Kleider schonen

Trotz der Tatsache, dass Waschmaschinen immer moderner werden und die Wäsche weniger strapazieren als früher, ist es trotzdem nicht zu leugnen, dass Textilien unter dem ständigen Waschen leiden. Um die Kleidungsstücke zu schonen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich habe mal ein paar Dinge aufgelistet, die zur Schonung beitragen und die ich selbst seit Jahren anwende:

  • Oberbekleidung (T-Shirts, Pullis, Hosen usw.) immer auf links drehen. Das schont Farben und Oberflächenstruktur
  • Reißverschlüsse schließen
  • Bei Kleidungsstücken mit Knöpfen diese auf links drehen und zuknöpfen. So schlagen die Knöpfe nicht an die Trommeln und bleiben unversehrt
  • BHs und andere sehr empfindliche Teile in Wäschesäckchen packen
  • Taschen leeren
  • Umdrehungen und Temperaturen reduzieren. Auch das hilft, um Kleider zu schonen.

Textilien clever aufhängen

Viel Zeit kann man sich beim Aufhängen der Wäsche sparen. Oder besser gesagt, beim Abhängen. Ich hänge die Wäsche immer so auf den Wäscheständer, dass ich beim Abhängen möglichst schnell fertig bin. Beispielsweise hänge ich Unterwäsche zu Unterwäsche und Socken zu Socken. Auf diese Weise bin ich beim Zusammenlegen schneller und kann gleich alles so in den Wäschekorb setzen, dass ich es  beim Einräumen in den Schrank leichter habe. Ansonsten nimmt man alles womöglich fünf mal in die Hand und braucht deutlich länger. Weitere Zeitspartipps:

  • Beim Aufhängen sortiere ich die Socken direkt und hänge sie mit einer Wäscheklammer zusammen auf. Sind sie trocken, habe ich sie mit einem Handgriff zusammengesteckt und kann sie sofort in die passende Schublade räumen.
  • Die Kleider von mir und meinem Partner trenne ich grob. Beispielsweise hänge ich seine Unterwäsche und Socken nach links und meine nach rechts. Diese Dinge kommen in unterschiedliche Schubladen im Schrank und dank des Vorsortierens geht es beim Einräumen zügig voran. Im mittleren Teil des Wäscheständers teile ich das Ganze in einen vorderen und hinteren Bereich auf. Diese Sortierung spart mir deshalb Zeit, weil ich die einzelnen Textilien direkt vom Wäscheständer zusammenlege und so in Stapel sortiere, dass ich sie gleich fertig in den Schrank räumen kann. Diese Form der Sortierung muss bei euch nicht die beste sein. Überlegt einfach, wie ihr die Wäsche clever vorsortieren könntet. Orientiert euch einfach an eurem Kleiderschrank.
  • alle Kleider hänge ich möglichst ordentlich auf den Wäscheständer und versuche dabei alle Falten zu vermeiden. Wenn man sich hier ein bisschen Mühe gibt, kann man sich eine Menge Bügelarbeit sparen. Und das Gleiche gilt für das Zusamemnlegen. Dabei streiche ich die Textilien immer gründlich aus. Das reicht bei vielen Stücken völlig aus und die Falten verschwinden ganz von selbst.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar sinnvolle Anregungen geben. Nächste Woche folgen übrigens weitere Tipps zum Thema Wäsche. Dann geht es allerdings um das Beseitigen von Flecken, Gerüchen und ihr bekommt ein paar praktische Tipps zum Bügeln!

Lasst es euch gut gehen : )

 

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