30.03.16

Der Bodenbelag stellt die Basis eines Wohnkonzepts dar. Je nach Material und Farbe kann ein Raum völlig anders wirken. Grund genug, sich mit den verschiedenen Fußboden-Arten auseinanderzusetzen. Im folgenden Ratgeber habe ich die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bodenbeläge wie Parkett, Laminat und viele mehr zusammengefasst.

Kork-Böden

Kork hat den großen Vorteil, dass es sich um ein natürliches Material handelt. Der Fußboden wird damit wohngesund und strahlt zudem eine angenehme Wärme aus. Wer gerne barfuß geht, wird Korkboden lieben. Bei Kork handelt es sich um Material, das aus der Rinde von Bäumen gewonnen wird. Die Rinde der Korkeiche ist hierbei besonders beliebt. Aber auch der asiatische Laubbaum namens Amur-Korkbaum mit starkem Korkmantel dient als Lieferant für das beliebte Fußbodenmaterial.

Auch das Laufgefühl ist vorteilhaft. Allergiker sind mit diesem Bodenbelag sehr gut beraten und die feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften fördern ein gesundes Raumklima. Aufgrund seiner angenehmen Haptik fühlt sich der Boden unter den Füßen stets gut an. Zudem ist das Naturmaterial elastisch, undurchlässig gegenüber Wasser und bringt tolle Eigenschaften für Fußböden mit sich. Meistens ist Kork zwischen 4 und 6 Millimetern dick.

In der Regel wird Kork als Fliesen verlegt. Sie werden auf den Untergrund geklebt und unterscheiden sich hinsichtlich Farbe, Größe und Format. Wer nun meint, Kork sieht immer gleich aus und man wäre farblich gebunden wie vor 20 Jahren, der täuscht sich. Kork ist heute vielmehr als einfach „nur“ Kork. Mittlerweile gibt es die Fußböden ist diversen Optiken wie Stein, Holz und sogar Beton. Vom klassischen Naturton bis hin zu Weiß und Grau sind viele Farbnuancen erhältlich.

Wer keine Wohngifte mit dem Fußbodenbelag in sein Heim holen möchte, muss Korkböden ohne lösungsmittelhaltige Lacke kaufen. Die werden nämlich vielerorts zum Versiegeln eingesetzt. Da es alternative Möglichkeiten mit Natur-Harzen, -Ölen, -Wachsen oder Lacken auf Wasserbasis gibt, muss man Wohngifte nicht mehr in Kauf nehmen.

Übrigens: Wer nicht direkt Kork haben möchte, kann zu Kork-Parkett greifen. Die versiegelten Korkdielen lassen sich dank Klick-Systemen gut verlegen.

Die Vor- und Nachteile von Korkböden:

Parkett Bodenbeläge

Parket ist die Naturschönheit unter den Bodenbelägen. Räume mit Parkett erscheinen exklusiv und immer gemütlich. Schließlich kommt das Naturmaterial Holz zum Einsatz. Parkett strahlt Beständigkeit, Werte und einen attraktiven Charakter aus. Das Spektrum reicht von Ahorn über Buche bis hin zum dunklen Nussbaum. Für jeden Geschmack ist das passendes Holz verfügbar.

Bei Parkett ist eine Nutzschicht von mindestens 2,5 Millimetern laut DIN EN 13489 vorgeschrieben. Ist die Nutzschicht geringer, darf der Hersteller das Produkt nicht als Parkett bezeichnen. Oft wird er folgenden drei Klassen zugeordnet:

  1. rustikal
  2. premium
  3. natur

Rustikaler Parkett ist oft von vielen Aststellen geprägt. Premium-Modelle haben meist keine Aststellen und sind extrem robust. Kommen Aststellen vor, sollten diese sorgfältig ausgespachtelt sein. Als „natur“ wird Bodenbelag bezeichnet, der einen Kompromiss zwischen premium und rustikal darstellt. Er kann Aststellen haben, sieht aber edler aus als rustikales Parkett. Hinsichtlich der Oberflächenstruktur unterscheidet man zwischen lackiertem, geöltem, gebürstetem, gepastetem, gekalktem, gealtertem, gefärbtem, gehobeltem und geräuchertem Parkett.

Außerdem wird zwischen Holzboden, Dreischicht-Parkett und Massivholzdielen unterschieden. Massivholzdielen werden aus einem Stück Holz gefertigt. Wer Massivholzdielen kauft, kann die Qualität dahingehend prüfen, wann der Baumschnitt stattfand und wie lange das Holz Zeit zum Trocknen hatte. Holzböden sind die günstigere Alternative und bestehen aus einer Nutzschicht aus Edelholzfurnier. Das Dreischicht-Parkett aus Echtholz verfügt über eine Nutzschicht (aus Naturholz), eine Mittellage (kann aus hochdichten Faserplatten oder Echtholz bestehen!) und dem sogenannten Gegenzug (sorgt für Belastbarkeit).

Sehr schick ist Parkett als Stabparkett. Zum Landhausstil fast besser passen Parkettdielen. Die Gebrauchsspuren, die man irgendwann sieht, werden oft als Nachteil eingestuft. Doch das ist Geschmacksache. Viele Freunde von Holz lieben diesen Effekt und erfreuen sich am natürlichen Alterungsprozess. Da man Parkett Schleifen und neu versiegeln kann, lässt sich das nicht als klaren Nachteil betrachten. Negativ ist der teilweise hohe Pflegeaufwand. Soll der edle Fußboden frisch geölt beziehungsweise versiegelt werden, muss er vollständig abgeschliffen werden. Nicht selten muss das Schleifen bis zu fünf Mal wiederholt werden, um die gesamte alte Öl- oder Lackschicht zu entfernen.

Wenn der Fußboden besonders robust und strapazierfähig sein muss, wie es beispielsweise in Fluren oder dem Kinderzimmer der Fall ist, sollte der Auswahl der Bodenbeläge besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. „Echtholzparkett glänzt dabei durch seine Eigenschaft Langlebigkeit mit dem edlen Charme des Naturstoffs Holz zu vereinen“, heißt es unter www.knutzen.de, der Internetpräsenz der gleichnamigen Einrichtungshäuser, wo im Bereich Wohnideen zum Thema Böden über Eigenschaften diverser Produkte informiert wird. 

Parkett Verlegen

Die Verlegung von Parkett ist dank moderner Klicksysteme extrem einfach. Besonders bewährt hat sich das Klick-System von Välinge namens „5G“. Välinge Innovation ist ein Unternehmen aus Schweden, das die leimfreie Verbindung 1994 für Laminat- und Holzfußböden entwickelt und damit die Bodenbelags-Branche revolutioniert hat. Das 5G-System erleichtert das Verlegen von Parkett und Laminat, da man einzelne Elemente leicht justieren, verbinden und wieder lösen kann. Vorteilhaft an Klick-Lösungen sind die hohe Geschwindigkeit beim Verlegen, der minimal nötige Kraftaufwand, der Verzicht auf Leim und der Preis. Zudem erlauben sie es auch Laien Parkett zu verlegen.

Als schnellstes System zum Platzieren von Parkett gilt die schwimmende Verlegung. Dabei werden die Einzelteile seitlich ineinader gesteckt und über eine Unterlegmatte gelegt. Sie dient als Trittschalldämmung.  Auch die bekannten Klick-Systeme gehören zur Gruppe der schwimmend verlegbaren Böden. Da sich die Klicksysteme je nach Hersteller unterscheiden, solltet ihr euch konkret informieren.

Eine andere Möglichkeit zum dauerhaften Verlegen ist das Verkleben. Hierbei ist allerdings Vorsicht geboten. Denn um die einzelnen Elemente miteinander zu verbinden, wird Klebstoff eingesetzt. Darunter auch der Formaldehyd-Polyurethanklebstoff. Bei Formaldehyd handelt es sich um ein Wohngift auf das ihr besser verzichtet. Es ist ein leichtflüchtiger Stoff den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als krebserregend eingestuft hat. Der Giftstoff kann auch Allergien, Kopfschmerzen, Asthma und allgemein gereizte Schleimhäute auslösen.

Meine Empfehlung: Greift zu Klick-Systemen, die völlig ohne Klebematerial auskommen. Falls ihr kein Klick-System wollt, dann besser auf das Nageln und Schrauben der Böden vertrauen. Dies ist schadstoffärmer als Verkleben. Allerdings ist diese Variante extrem zeitintensiv und nur mit einer optimalen Unterkonstruktion realisierbar.

Die Vor- und Nachteile von Parkett:

Laminat Bodenbeläge

Laminat ist die günstigere Alternative zu Parkett. Es handelt sich nicht um reines Holz, sondern um Holzspanplatten oder Holzfaserplatten. Damit es nicht an der Qualität mangelt, muss Laminat sorgfältig ausgesucht werden. Beim Kauf von Laminat ist die Angabe zur Panelstärke wichtig. Sie informiert darüber, wie dick die tragende Platte aus Holzfaser ist. Zudem sollte die Dekorschicht eine bestimmte Güteklasse vorweisen. Besonders hochwertige Dekorschichten ahmen Echtholz mit einem realistischen Sägeschnitt täuschend echt nach. Da es mittlerweile sogar Laminat gibt, der Marmor, Fliesen oder Sandstein imitiert, sind der Stilrichtung kaum Grenzen gesetzt.

Im Idealfall ist Laminat pflegelicht, rutschhemmend, antistatisch und mindestens wasserabweisend. Worauf ihr außerdem achten solltet, ist die Sichtbarkeit von Schmutz. Wir haben im Schlaf- und Wohnzimmer auch Laminat und darauf sieht man leider jedes Haar und jeden Krümel. Sehr unpraktisch im Alltag.

Um den hohen Trittschalleffekt von Laminat einzudämmen, rate ich zu Modellen mit integrierter Trittschallkaschierung. Legt aber auch Wert auf eine hohe Licht-Echtheit, der Abriebwiderstand und Unempfindlichkeit gegenüber Flecken.

Die Vor- und Nachteile von Laminat:

Fliesen

Fliesen überzeugen mit hygienischen Oberflächen, einem geringen Pflegeaufwand und Langlebigkeit. Dank der zunehmenden Vielfalt an Stilrichtungen kann man Fliesen in nahezu jede Wohnlandschaft integrieren. Der Bodenbelag kann sehr schick und elegant erscheinen. Die Reinigung fällt leicht. In stark genutzten Räumen, wie dem Flur oder der Küche sowie in feuchten Badezimmern, sind Fiesen ein perfekter Untergrund. Feuchtigkeit kann ihnen nichts anhaben.

Weniger positiv ist die relative Empfindlichkeit gegenüber Schlägen. Ist eine Fliese erst einmal gesprungen beziehungsweise aufgeplatzt, muss sie ausgetauscht werden. Das ist aufwändig und zeitintensiv. Darüber hinaus bemängeln viele, dass Fliesen einem Raum die Behaglichkeit nehmen, da sie eine Art „Halle“ aus einem Wohnraum machen können. Das muss jeder für sich entscheiden und hängt oft von Farbe, Größe und Struktur des Bodens ab. Ein Kompromiss ist ein extra Teppich, der es erlaubt gemütliche Zonen einzurichten.

Tipp: Legt euch einige Ersatz-Fliesen auf Lager. Sollte mal eine kaputt gehen, habt ihr immer die Chance einen Austausch durchzuführen und seid nicht vom Handel abhängig.

Die Vor- und Nachteile von Fliesen:

PVC Boden / Vinylboden

Wenn ihr eine Fußbodenheizung habt, müsst ihr bei PVC Boden / Vinylboden darauf achten, dass der Bodenbelag dafür geeignet ist. Auch wenn ihr die Bodenbeläge an Treppen verlegen wollt, solltet ihr klären, ob das mit dem entsprechenden Produkt realisierbar ist. Für den Einsatz im Büro müsst ihr klären, ob der Untergrund Stuhlrollen verträgt. Vorteilhaft sind Modelle mit antistatischen und Anti-Rutsch-Eigenschaften.

GESUNDHEITSTIPP: Aufgrund der positiven Eigenschaften rate ich persönlich zur nachhaltigeren Alternative Linoleum. Diese Böden sind umweltfreundlicher und fördern ein wohngesundes Zuhause.

Die Vor- und Nachteile von PVC:

Linoleum Fußboden

Wer Linoleum hört, denkt oft zuerst an etwas chemisches oder künstliches. Dabei stimmt das so gar nicht. Denn Linoleum ist eigentlich ein umweltfreundliches Material, das der Natur entspringt und zu unrecht vielerorts ein schlechtes Image hat. Bei Linoleum handelt es sich um ein Material aus einer Kombination von Leinöl, Holzmehl (oder Korkmehl), Naturharz, Pigmenten und gemahlenem Kalkstein. Jute wird in der Regel als Trägermaterial eingesetzt. Kurzum: Linoleum besteht aus natürlichen Rohstoffen.

In Vergessenheit geriet Linoleum erst, als die Verbraucher preiswerte PVC-Böden und Laminat für sich entdeckten. Erst in den 80ern gewann Linoleum als Bodenbelag wieder an Beliebtheit, denn zu diesem Zeitpunkt stieg das Ökobewusstsein der Bevölkerung. Moderne Linoleum-Böden sind viel besser als die Produkte, die man von früher kennt. Zeitgemäße Böden werden nicht mehr spröde, sondern behalten über ihre lange Lebensdauer stets ihre Elastizität.

Zudem muss man Linoleum-Böden auch nicht mehr wachsen, wie man das früher gewohnt war. Stattdessen sorgt eine Schutzschicht für den gewünschten Effekt. Nachhaltige Hersteller verwenden ausschließlich Holzmehl aus zertifizierter Holzwirtschaft und keine Rohstoffe von tropischen Bäumen. Beim Kauf solltet ihr zu Fußböden greifen, dessen Inhaltsstoffe alle biologisch sind. Linoleum wird unter anderem als Klick-Variante oder Rollware verlegt. Neben Meterware gibt es Linoleum-Fliesen und -Dielen.

Vergleich Linoleum und PVC

Im Vergleich zu PVC hat Linoleum einige Vorteile, weshalb ich persönlich von PVC-Böden abrate. Linoleum ist mittlerweile die weitaus bessere Variante. Nicht nur die Ökobilanz ist besser. Auch hinsichtlich unserer eigenen Gesundheit sollte man auf PVC-Böden verzichten. Zwar ist PVC/Vinyl etwas billiger als Linoleum, aber wer in seine Gesundheit investieren möchte, sollte hier nicht sparen. Linoleum kostet als Meterware vielerorts zwischen 20 und 45 Euro pro Quadratmeter. Dielen oder Fliesen werden für rund 40 bis 50 Euro pro Quadratmeter verkauft. Dank einer hohen Haltbarkeit, einer besseren Umweltbilanz und einem Plus an Wohngesundheit sollte es das Geld wert sein.

Die Vor- und Nachteile von Linoleum:

Teppich-Böden

Teppichböden sind besonders für Schlafzimmer und Kinderzimmer beliebt. Aber auch in anderen Räumlichkeiten kommen sie bei Liebhabern gut an, weil sie eine hohe Gemütlichkeit ausstrahlen und Räume wohnlicher machen. Teppich gilt als Schalldämpfer und fördert ein wohnliches Ambiente. Allergiker sollten allergikerfreundliche Ausführungen wählen, um unter dem Bodenbelag nicht zusätzlich zu leiden. Schließlich ist das hygienische Putzen des Fußbodens nicht möglich. Ein guter Staubsauger sollte vorhanden sein, um den Untergrund sorgfältig von Staub zu befreien. Besonders nachteilig an Fußboden ist die Empfindlichkeit gegenüber Flecken.

Mein Tipp: Da leider einige Teppiche Wohngifte wie Formaldehyd und Weichmacher enthalten, sollte man Qualitätssiegel wie „Der Blaue Engel“ als Voraussetzung festlegen. Zertifizierte Teppichböden sind emissionsarm und gesundheitlich unbedenklich, weil auf flüchtige organische Verbindungen verzichtet wird. Weitere Infos bekommt ihr online unter www.blauer-engel.de.

Folgende Daten geben Auskunft über Qualität und Eigenschaften:

  • Wärmedämmung
  • Fasermaterial
  • Faserlänge
  • Belastbarkeit
  • Farbechtheit
  • Teppichrückenmaterial

Je nach Einsatzort muss geklärt sein, ob die Bodenbeläge für Fußbodenheizungen, Stuhlrollen oder Treppen konzipiert sind.

Die Vor- und Nachteile von Teppichböden:

Beton

Beton erfreut sich angesichts des modernen Industrie-Einrichtungsstils zunehmender Popularität. Nachdem Betonböden vorwiegend in Kellern treue Dienste leisteten, erobert das grobe Material immer mehr Wohnlandschaften. Im Vergleich zu Fliesen werden keine Fugen nötig, sondern ein ebenmäßiger Bodenbelag verlegt. Das macht den Untergrund besonders pflegeleicht. Wer einen Fußboden bevorzugt, der einen kühlen Charme aufweist, ist bei Beton richtig. Möchtet ihr stattdessen Bodenbeläge mit gemütlicher Ausstrahlung wären Parkett, Kork, Teppich oder Laminat besser geeignet.

Und wer meint Betonboden muss immer eintönig grau sein, liegt falsch. Der Fachhandel bringt vermehrt vielfältige Kollektionen heraus, die mit tollen Farben und Schattierungen begeistern. Eine Beschichtung ist unverzichtbar, damit der Beton gegenüber Flecken unempfindlich bleibt.

Die Vor- und Nachteile von Beton-Bodenbelag:

Tipps zur Kaufentscheidung

Neben dem Material sollte man beim Kauf von Fußböden weitere Merkmale Beachtung schenken. Piktogramme, die bei der Produktauszeichnung von Herstellern eingesetzt werden, helfen weiter. Sie informieren beispielsweise über die Nutzungsklasse, welche die Abriebfestigkeit der Oberfläche von Böden beschreibt. Dahingehend lässt sich entscheiden, für welche Räume und welchen Bedarf ein Boden ideal ist. Hier eine Übersicht über die drei gängigen Nutzungsklassen (NK):

  • NK21 (mäßig): weniger stark beanspruchte Räumlichkeiten (z.B.Schlafzimmer, Gästezimmer)
  • NK22 (normal): Zimmer mit mittelstarker Beanspruchung (z.B. Wohn- und Essbereich)
  • NK23 (stark): Räume mit intensiver Nutzung (z.B. Küche, Flur, Kinderzimmer)

Für den privaten Einsatz sind die Nutzungsklassen zwischen NK21 und NK23 ausreichend. NK31 bis NK 34 werden häufig für Büros und andere gewerbliche Räume wie Hotels oder Schulen gewählt. NK41 bis NK43 kommen industriell vor.

Gleichermaßen wichtig sind Angaben zu LichtEchtheit und Fleckenunempfindlichkeit.

Fazit

Wie ihr seht, hat jedes Material Vor- und Nachteile. Um den Bodenbelag zu finden, der möglichst gut zu eurem Bedarf passt, solltet ihr die Eigenschaften checken und individuell prüfen, ob das Material euren Ansprüchen gerecht wird. Meiner Meinung nach sind neben Optik und Haptik insbesondere Öko-Bilanz und Rohstoffe elementare Kaufkriterien. Ich empfehle lieber etwas mehr zu investieren und von wohngesunden Fußböden zu profitieren, anstatt am falschen Ende zu sparen und sich die Wohngifte direkt ins Haus zu holen. Wir sind sowieso schon umgeben von zahlreichen Umweltgiften, da sollten wir zumindest darauf achten möglichst schadstofffreie Materialien für unsere Wohnumgebung zu verwenden. Da wir einen Großteil unseres Lebens in geschlossenen Räumen verbringen, ist das meiner Meinung nach der entscheidende Faktor.

Ich hoffe euch mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können und wünsche euch viel Freude beim Auswählen eurer Fußböden : )

Quelle Bilder im Text: pixabay.com (von „blickpixel“ und „stux“)

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