03.04.15

In vielen Kleiderschränken herrscht Chaos. Doch was tun gegen zu volle Fächer, fehlende Übersicht und Zeitverschwendung beim Kombinieren der Kleidungsstücke? Ich habe einige praktische Tipps zum Aufräumen von Kleiderschränken zusammengefasst. Die sollten euch helfen!

Tipp 1 – Ausmisten angesagt!

Ich habe selbst erst kürzlich im Rahmen meines Frühjahrsputzes meinen Kleiderschrank aufgeräumt und einige Teile ausgemistet. Daher dachte ich, ich stelle euch ein paar Tipps zusammen, die euch die Prozedur erleichtern. Denn sicherlich sind auch gerade einige unter euch dabei Ordnung zu schaffen ; )

Der erste Tipp, den ich euch geben kann, besteht darin auszumisten. Chaos im Kleiderschrank entsteht oft unter anderem deshalb, weil wir viel zu viele Kleider haben. Wir wissen gar nicht mehr, was wir zum Anziehen haben und verlieren den Überblick. Also denkt dran: Keine Kleider genießen das Recht auf lebenslanges Wohnen in eurem Schrank! Analysiert genau was ihr wirklich braucht und wollt! Und damit meine ich nicht über jedes Stück stundenlang zu philosophieren.

Statt dessen empfehle ich euch jedes Fach nacheinander anzugehen. Räumt es komplett aus und nehmt jedes Kleidungsstück nur einmal zur Hand! Unterteilt die Dinge in die drei Stapel: Behalten, Entsorgen und Verschenken/Verkaufen. Was ihr auf jeden Fall weiterhin anziehen wollt, darf wieder in den Schrank. Was gar nicht mehr geht und sich auch nicht zum Verschenken/Verkaufen eignet, wird entsprechend entsorgt. Dinge zum Verschenken/Verkaufen räumt ihr in eine Kiste. Später, wenn ihr mit dem ganzen Schrank durch seid, entscheidet ihr was verkauft wird beziehungsweise, was ihr vielleicht Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern vermacht. Auch spenden ist eine super Lösung! Das mache ich auch regelmäßig.

Auch ich habe einen kleinen Stapel Kleider aussortiert. Was meine Patenkinder nicht möchten, wird gespendet. Falls sich jemand unter euch total unsicher ist und sich von einigen Stücken nicht trennen kann, obwohl klar ist, dass man sie nicht mehr anzieht, hier eine Alternative: Packt die Sachen in einen Karton, beschriftet ihn und stellt ihn in den Keller. In einem Jahr holt ihr den Karton raus. Ihr habt nichts davon getragen seither? Hab ich´s mir doch gedacht ; ) Jetzt nicht mehr lange überlegen, sondern alles sofort wegbringen!! Was ihr bisher nicht vermisst habt, braucht ihr nie wieder. Versprochen ; )

Ich persönlich liebe es auszumisten. Es tut einfach gut sich von Sachen zu trennen. Das schafft Ordnung im Schrank, im Kopf und in der Seele! Und wer das regelmäßig macht, wie ich, hat auch nie zu viel zu tun, weil immer alles auf dem neuesten Stand ist.

Tipp 2 – Übersicht schaffen und sortieren

Wenn ihr fleißig ausgemistet habt, geht es darum Ordnung zu schaffen und alle Kleiderstapel sinnvoll zu sortieren. Ich zeige euch mal an meinem Beispiel wie ich das gemacht habe. Hier zunächst ein Foto von meinem Kleiderschrank bevor ich aufgeräumt habe. Wie ihr seht, ist weder farblich noch materiell noch sonst wie eine perfekte Ordnung drin. Lediglich von der Art der Kleider habe ich immer alles sortiert. Während oben links alle ärmellosen Tops und rechts daneben zwei Stapel mit T-Shirts platziert sind, habe ich in der Mitte alle Pullis und Strickjacken aufbewahrt. Ganz unten habe ich kurze Hosen, Röcke und Sportsachen. Lange Hosen sind wo anders untergebracht.

Zunächst habe ich dann alle Pullis und Strickjacken farblich sortiert. Das wollte ich schon lange machen. Denn: Wenn alle Farben durcheinander sind, verliert man den Überblick. Und weil beim Kombinieren von Hosen und Oberteilen die Farben schon eine Rolle spielen, fand ich es clever alles dementsprechend zu sortieren. So sehe ich auf einen Blick, was ich in welchen Farben da habe und das Zusammenstellen eines Outfits geht schneller. Zwar dauert es beim Einräumen nach dem Waschen ein kleines bisschen länger, bis alles farblich sortiert ist, aber mir ist das egal. Mir ist es wichtig, dass es beim Anziehen schnell geht.

Das ist natürlich nur meine persönliche Logik ; ) Wenn ihr es zum Beispiel besser findet stattdessen verschiedene Materialien oder Stilrichtungen zu kombinieren, auch gut! Hier geht es nicht um ein festes System. Aber ich finde es wichtig, dass man zumindest irgendeine Sortierung drin hat. Sonst weiß man gar nicht was man hat und das Anziehen dauert ewig.

Auch oben die T-Shirts und Tops habe ich sortiert und nach Farben geordnet. Seither bin ich morgens noch fixer fertig und endlich weiß ich wieder genau, welche Teile ich in welchen Farben besitze.

Ein schöner Nebeneffekt: Der Kleiderschrank wirkt wesentlich aufgeräumter und schöner. Es macht jetzt mehr Spaß hineinzuschauen und etwas auszusuchen.

Tipp 3 – Nicht überfüllen

Der nächste Tipp betrifft die Mengen: Egal ob Schubladen oder Schrankfächer, ihr dürft nie zu viele Kleidungsstücke und Accessoires in ein Ordnungssystem geben. Denn sobald es zu viel ist, fällt es schwerer etwas herauszuholen und man wurschtelt beim Herausholen alles durcheinander. Auf Dauer kann keine Ordnung bestehen. Deshalb: Mengen reduzieren und stattdessen lieber wieder von ein paar Sachen trennen. Hier auch ein ehrliches Beispiel von mir. Unsere Gürtelschublade, wo noch ein paar andere Sachen aufbewahrt waren, ist ziemlich voll. Sobald man ein Gürtel braucht, muss man alles umher schieben.

Nachdem alles raus flog, was wir nicht mehr benutzen, sah das ganze schon besser aus. Zugegeben: So eine Schublade ist nicht unbedingt ideal zum Aufbewahren von Gürteln. Zumindest wäre hier mal ein Ordnungssystem mit Zwischenfächern angebracht. Aber so geht es eigentlich auch ganz gut. Sobald eben nicht zu viele Einzelteile aufbewahrt werden, geht es einfach besser und: Man weiß wieder was man hat : )

Tipp 4 – Ersetzen!

Wer regelmäßig shoppen geht, sollte genauso regelmäßig Ausmisten. Macht ihr das nicht, häuft sich sehr schnell ein Sammelsurium an Kleidern an, die ihr nicht mehr tragen werdet. Deshalb ist es sinnvoll, für jedes neue Teil ein altes auszumisten. Meistens kann man sowieso nicht mehr anziehen, als man sowieso schon hat. Nach und nach verschwinden einige Teile in der Versenkung und geraten in Vergessenheit. Warum also nicht sofort Stücke, die durch bessere und schönere ersetzt werden, austauschen? Macht damit einer Freundin eine Freude oder spendet etwas. Auf Dauer werdet ihr glücklicher mit eurer Garderobe.

Tipp 5 – Basics bitte

Viele wundern sich warum sie nichts anzuziehen haben. Oft liegt es daran, weil sich diese Menschen beim Einkaufen auf außergewöhnliche Stücke konzentrieren. Die lassen sich aber wesentlich schwerer kombinieren, was das Arrangieren von harmonischen Outfits erschwert. Deshalb rate ich euch, besser praktische Basics zu kaufen, bevor ihr euch mit individuellen Kleidern überhäuft. Wenn eure Garderobe komplett ist und ihr mit Basics die grundlegenden Looks zusammenstellen könnt, habt ihr bestimmt noch genug Platz für ein paar tolle Highlights. Aber sich nur darauf zu konzentrieren, wäre ein Fehler. Der Schrank wird immer voller, während ihr immer weniger wisst, was ihr anziehen sollt.

Ich hoffe ich konnte euch wieder ein paar nützliche Tipps geben und wünsche euch nun Frohe Ostern und ganz viel Spaß beim Suchen und Finden ; )

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