17.07.15

In Teil 1 zum Thema Kühlschrank habt ihr erfahren, wie ihr das Gerät am besten einräumt. Heute ergänze ich die Liste der Tipps mit ein paar Hinweisen zum Energieverbrauch sowie weiteren Anregungen. Viel Spaß beim Umsetzen : )

6. Das gehört nicht in den Kühlschrank!

In Bezug auf Obst und Gemüse solltet ihr wissen, dass nicht alles in den Kühlschrank gehört. Es gibt gewisse Sorten, die sehr empfindlich auf Kälte reagieren. Packt ihr sie in den Kühlschrank riskiert ihr einen markanten Verlust an Vitaminen und anderen Nährstoffen. Auch der Geschmack leidet. Folgende Lebensmittel sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden:

  • Tomaten
  • Paprika
  • Gurken
  • Kartoffeln (besser an einem kühlen, gut belüfteten und dunklen Ort wie dem Keller aufbewahren)
  • alle tropischen Früchte wie Bananen, Ananas, Mangos
  • Zitrusfrüchte

Tomaten, Paprika und Co. besser frisch kaufen und zügig verarbeiten. Umso mehr profitiert ihr von den positiven Inhaltsstoffen. Kartoffeln haben im Kühlschrank deshalb nichts verloren, weil sich die in Kartoffeln enthaltene Stärke durch die Kälte in Zucker umwandelt. Dies verursacht einen unerwünschten süßen Geschmack.

7. Die ideale Temperatur

Um Energie zu sparen und Lebensmittel korrekt zu kühlen, empfiehlt das Umwelt Bundesamt eine Innentemperatur von 7 °C. Alles was drunter liegt, ist im Grunde unnötig. Ich habe ein kleines Thermometer in meinen Kühlschrank gehängt, um die Temperatur regelmäßig zu kontrollieren. Bei neuen Kühlschränken ist das wahrscheinlich nicht nötig. Aber bei meinem Modell geht es nicht anders ; ) Es hat schon einige Jahre auf dem Buckel. Die Temperatur schwankt leider immer mal wieder, so dass ich nachjustieren muss.

8. Kühlschrank richtig platzieren

Dies hat zwar nicht wirklich etwas mit Ordnung zu tun, doch auch das Thema Stromsparen spielt in Haushalten eine wichtige Rolle. Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch auf den richtigen Standort von Kühlschränken eingehen. Ein Kühlschrank sollte nicht in die Nähe von Wärmequellen aufgestellt werden, wie beispielsweise Heizungen, Backöfen, Spülmaschinen oder direkt dort, wo die Sonne den ganzen Tag die Küche erwärmt. Besonders gut geeignet sind kühle Außenwände.

9. Nur kurz öffnen!

Jedes Mal wenn die Kühlschranktür geöffnet wird, dringt eine Menge warmer Luft ins Innere ein. Damit erhöht sich die Innentemperatur, was das Gerät ausgleichen muss. Ein erhöhter Stromverbrauch ist das Ergebnis. Deshalb sollte es euer Ziel sein den Kühlschrank möglichst selten und wenn, dann nur kurz zu öffnen. Wenn ich zum Beispiel mehrere Dinge nach dem Essen oder Zubereiten von Gerichten in den Kühlschrank zurück räumen muss, sammle ich die Sachen erst direkt neben dem Kühlschrank und räume sie dann alle gleichzeitig wieder ein. So muss ich den Kühlschrank nur einmal öffnen und komme beim Einsortieren zügig voran.

10. Alte Dichtungen prüfen

Bei alten Kühlschränken solltet ihr regelmäßig die Türdichtung prüfen. Ist diese mit der Zeit porös, entweicht kühle Luft und das Gerät verbraucht unnötig Energie. Es gibt einen einfachen Trick, um die Dichtung zu checken: Nehmt eine Taschenlampe, schaltet sie ein und legt sie so in den Kühlschrank, dass sie den Bereich zur Tür erhellt. Kühlschranktür schließen und die Küche vollständig abdunkeln. Kann das Licht der Taschenlampe nach außen durchdringen, ist die Türdichtung an diesen Stellen undicht. Ihr müsst aber immer die komplette Dichtung austauschen, um zu gewährleisten, dass die Tür wieder vollständig schließt.

Fazit

Beim Kühlschrank kann man einiges falsch machen. Damit eure Lebensmittel möglichst lange halten und schön frisch bleiben, müsst ihr sie richtig verstauen und verpacken. Aber auch das Thema Ordnung ist wichtig, um alles schnell parat zu haben. Ähnlich wie beim Aufräumen von Regalen und Schränken sind auch im Kühlschrank Ordnungssysteme in verschiedenen Formaten sinnvoll, um Platz zu sparen. Um dauerhaft Ordnung zu halten, räume ich den Kühlschrank nach jedem größeren Einkauf auf. Dann werden die Lebensmittel ordentlich aufgereiht und korrekt zugeordnet. Denn eines ist klar: Auch wenn man sich die größte Mühe gibt, können die Dinge im Alltag durcheinander geraten. Wer regelmäßig aufräumt, hat halb so viel Arbeit.

Freitag ist Ordnungstag – 10 Tipps zum Kühlschrank – Teil 1

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