31.07.15

Obwohl ich noch keine eigenen Kinder habe, möchte ich euch einige Aufräumtipps für Kinderzimmer geben. Gerade in diesem Raum fällt es oft schwer Ordnung zu halten. Schließlich sollen die Kids auch unbeschwert spielen dürfen. Doch gerade für Kinder ist System und eine einladende Umgebung wichtig für das Wohlbefinden. Ich zeige euch, wie ihr euch den Alltag erleichtern und das Kinderzimmer ordentlich halten könnt.

1. Spielsachen sortieren

Nichts ist schlimmer als Kinderzimmer, in denen kein Ordnungssystem vorhanden ist. Wenn in einem Kinderzimmer alle Spielsachen in einer Kiste, einem Schrank oder auf dem Boden landen, kann keine Ordnung einkehren. Chaos trifft es dann wohl eher ; ) Deshalb sollten alle Spielutensilien thematisch und generell sinnvoll sortiert und in separate Behälter verräumt werden. Ein Beispiel wäre folgende Aufteilung:

  • ein offener Korb für Kuscheltiere
  • drei verschiedene Boxen, jeweils eine für Lego, Playmobil und Holzspielzeug
  • eine Kiste für Puzzle
  • eine Box für Stifte und Malsachen

So oder so ähnlich könnte das Ordnungssystem für ein Kinderzimmer aussehen. Es gibt zwar keine pauschale Lösung, schließlich spielt jedes Kind mit anderen Sachen und hat andere Interessen, aber die Sortierung in Behälter ist immer gut. Auch die Anschaffung von Regalen lohnt sich. Darin können Bücher und andere Utensilien, die in Boxen oder Kisten weniger praktisch sind, aufbewahrt werden.

2. Ordnungssysteme beschriften

Das hilft natürlich nur den Kindern, die bereits lesen können ; ) Aber auch Eltern profitieren, wenn Kisten, Boxen und Co. entsprechend beschriftet sind. Dann fällt das Aufräumen generell leichter. Und für die ganz Kleinen könntet ihr die Behälter mit dekorativen Bildern ausstatten. Während ihr für die Kiste mit Legosteinen einen bunten Legostein ausdrucken könntet, wäre bei der Kiste mit Puzzle ein einzelnes Puzzle-Teil denkbar. So macht das Aufräumen und Sortieren auch den Kleinsten mehr Spaß; )

3. Sinnvolle Stauräume

Sicherlich wollt ihr eure Kinder so erziehen, dass sie ihr Zimmer selbst aufräumen können. Damit das klappt, muss das Aufräumen möglichst fix und einfach gehen. Wenn ihr praktische Behälter nutzt, die sogar beschriftet oder bebildert sind, habt ihr schon mal viel richtig gemacht. Zudem ist es unverzichtbar ausreichend Stauräume zu schaffen. Nur wer genug Platz zum Verstauen seiner Sachen hat, kann aufräumen. Damit auch Kinder das Aufräumen lernen, müssen die Stauräume gut erreichbar für sie sein. Alles was zum Hausaufgaben machen, Spielen oder Entspannen benötigt wird, sollte daher auch für die Kleinsten schnell griffbereit sein!

4. Schreibtisch clever einrichten

Die meisten Kinderschreibtische sind zu voll. Auf einem Schreibtisch sollte immer nur das stehen, was täglich benötigt wird. Alles andere gehört an andere Plätze. Kinder (wie auch Erwachsene) brauchen eine saubere und ordentliche Umgebung, um konzentriert lernen zu können. Und das geht nur, wenn der Schreibtisch aufgeräumt ist und ausreichend Platz bietet.

5. Fensterbänke frei räumen

Viele Kinder (aber auch Eltern) neigen dazu Fensterbänke als Regale und Ablagefläche zu nutzen. Das ist schon allein wegen der Optik nicht gut. Doch noch schlechter wirkt sich diese Verhaltensweise auf den Sauerstoffaustausch im Raum aus. Denn wenn die Fensterbänke voll gestellt sind, lässt sich das Fenster oft nur kippen. Richtiges und vor allem gesundes Stoßlüften ist kaum möglich. Deshalb sollten auch die Kleinsten von Beginn an lernen, dass eine Fensterbank keine Ablage ist, sondern ausschließlich für Pflanzen oder wenige, besonders schöne Spielsachen reserviert ist. Der Fensterflügel, der zum täglichen Lüften genutzt wird, bleibt am besten ganz frei.

Nächste Woche Freitag folgt dann der zweite Teil mit fünf weiteren Aufräumtipps für Kinderzimmer.

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